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Als auf der Jahreshauptversammlung 1976 die Jahresbilanz vorgelegt wird, weist diese zum 31.12.1975 ein Gesamtvermögen von 140.673,49 DM auf. Diese Summe setzt sich aus einem Barvermögen von 56.675,49 DM und einer Gutschrift der Gemeinde für Sportheimbau-Eigenleistungen des TSV von 83.891,75 DM zusammen. Der Vorsitzende stellt aber auch Positives auf sportlichem Sektor fest. Er spricht von einer aufwärts strebenden Entwicklung auf allen Sektoren des Mannschafts- und Wettkampfsportes. Besonders stolz aber registriert er: "Der TSV Bemerode ist finanziell so gesund wie kaum ein Verein im weiten Umkreis".

Inmitten dieser Aufwärtsentwicklung tritt der Vorsitzende zurück und das macht eine außerordentliche Mitgliederversammlung nötig. Auf dieser Zusammenkunft im Oktober 1976 begründet Hummel -mit dem auch der Stellvertreter Hildebrandt zurückgetreten ist- seine Abdankung mit unterschiedlichen Auffassungen im Vorstand. Sie haben sich seiner Meinung nach so verhärtet, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht möglich ist. Zum neuen Vorsitzenden wird Werner Möller gewählt.

Im März 1977 wird eine Hockeysparte gegründet. Bereits auf der Hauptversammlung im gleichen Monat war angedeutet worden, dass nicht nur eine entsprechende Anlage sondern auch bereits Interessenten zur Verfügung stehen. Sie kommen aus der Hockeyabteilung von Hannover 96.

Nach einem ruhigen Jahr 1978 treffen sich 1979 zum ersten Male Mitglieder des nach Hannover "eingemeindeten" TSV Bemerode mit dem hannoverschen Stadtoberhaupt Herbert Schmalstieg, der einen Scheck in Höhe von 3.702 DM für die "Aktion Sorgenkind" dankend entgegennimmt.

Auf Veranlassung des Amtsgerichtes Hannover muss sich die Hauptversammlung am l6. März wieder einmal mit den Vereinssatzungen befassen. Das Gericht fordert unter anderem alte Unterlagen darüber, denen zufolge die in der neuen Satzung hinter dem bisherigen Vereinsnamen TSV Bemerode e.V., aufgenommene Bezeichnung "von 1896" rechtens ist. Diesen Nachweis zu führen ist sehr schwierig. Die Versammlung versteht sich jedoch darauf, den in der alten Satzung im Paragraphen l aufgeführten Passus: "Er ist am 1. Februar 1896 als Turnerbund Bemerode gegründet und hat sich mit dem "Sportverein von 1930" im Jahre 1945 vereint", als Nachweis heranziehen zu können.





In einer Mitgliederversammlung am 29.Februar 1980 wird berichtet, dass zum ersten Male eine Summe von über einer Million Mark in den Büchern aufgeführt ist. Allerdings: In dieser Summe ist ein Zuschuss der Stadt Hannover von 500.000 DM und eine Hypothek der Centralboden von 350.000 DM enthalten. Bei den "tatsächlichen Einnahmen" weist das Konto immerhin ein Beitragsaufkommen von 116.495,50 DM aus.

Einen größeren Anteil daran hat sicherlich die Tennissparte, deren Mitgliederzahl inzwischen etwa 360 erreicht hat und damit die Belegungsgrenze pro Platz überschritten ist. Auf der Warteliste stehen nicht weniger als 192 Neuaufnahmeanträge.

Aus dem Vorstandsbericht geht weiter hervor, dass die Leichtathletiksparte an 26 Sportwettkämpfen teilgenommen hat und dabei 6l erste, 92 zweite und 80 dritte Plätze belegt hat.

Auf ihr 50jähriges Bestehen blickt die Fußballsparte 1980 zurück, was eine Reihe von Veranstaltungen auf die Beine brachte.

Aus dem Jahresbericht des Vorsitzenden, den dieser auf der Mitgliederversammlung am 6.März 1981 gibt, wird angesichts der immer wieder hochkommenden allgemeinen Diskussion über Jugendprobleme darauf hingewiesen, dass der TSV Bemerode bei einer Gesamtmitgliederzahl von 1781 nicht weniger als 1006 Jugendliche zählt. Hier wird deutlich, welche sozialpolitische Rolle der Verein spielt wenn es darum geht, jungen Menschen sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten.

In der Mitgliederversammlung am 12.März 1982 gibt Werner Möller zum letzten Mal seinen Bericht als Vorsitzender. Daraus geht hervor, dass dem TSV Bemerode von 1896 nunmehr gerichtlich die Gemeinnützigkeit zuerkannt wurde.

Die Handballsparte blickt auf ihr zehnjähriges und die Tischtennissparte auf ihr zwanzigjähriges Bestehen zurück. Die erste Hockey-Herrenmannschaft ist in die niedersächsische Oberliga aufgestiegen. Die Schülerinnen und Schüler des Vereins verteidigten bei der Maschseestaffel ihren ersten Platz. In der Gesamtwertung der Leichtathletik betreibenden Vereine landet der TSV auf einem hervorragenden dritten Platz. Bevor die Versammlung mit Wilfried Pohlenz einen neuen Vorsitzenden wählt, dankt sie im Namen der mittlerweile 1718 Mitglieder dem als Vorsitzenden ausgeschiedenen Werner Möller mit der Ehrenmitgliedschaft und der goldenen Vereinsnadel.

Der Geschäftsbericht, der der Mitgliederversammlung am 25.Februar 1983 gegeben wird, weist eine steigende Tendenz in der Mitgliederbewegung aus. Interessant ist allerdings die starke Fluktuation: 316 Eintritten stehen 258 Austritte gegenüber, so dass der Verein 1776 Mitglieder hat.

Die jährlichen Pflegekosten für die Sportanlagen stehen im Mittelpunkt der Berichte auf der Mitgliederversammlung am 9.März 1984. Danach möchte die Stadt den TSV Bemerode hinsichtlich der jährlich zu tragenden Pflegekosten mit den anderen hannoverschen Sportvereinen gleichstellen. Diesem Wunsch steht nach Darlegungen des stellvertretenden Vorsitzenden Jürgen Eßmann der Vertrag entgegen, der bei der Eingemeindung Bemerodes zwischen der Stadt und dem TSV Bemerode abgeschlossen wurde. Danach hat die Stadt Hannover die Verpflichtung übernommen, u.a. die jährliche Überholung der "Tennenfläche", das sind insbesondere die Grundflächen, Tennisplätze und Laufbahnen, durchzuführen. Dieser Vertrag könne nicht einseitig gekündigt werden.

Der Verein hat nach Gesprächen mit dem Bezirksrat Bemerode und dessen Fraktionen Gesprächsbereitschaft mit der Stadt angekündigt. Vertragsmodifikationen dürften allerdings nicht zu Nachteilen für den Verein führen.

Im folgenden Jahr beschließt die Mitgliederversammlung am 8.März 1985 eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge. Diese Anhebung wird nicht zuletzt wegen der im Vorjahr festgeschriebenen Übungsleiterentschädigungen nötig. Künftig bezahlen also: Familien 22 DM (statt 18 DM), Erwachsene 11 DM (9 DM) und Jugendliche 8 DM (6,50 DM). Die Aufnahmegebühren werden für Erwachsene von 15 DM auf 18 DM und für Jugendliche von 7,50 DM auf 9 DM erhöht.

Wie bereits in den vorausgegangenen Jahren wird auch die Mitgliederversammlung am 7.März 1986 zügig abgewickelt. Nach knapp mehr als einer Stunde sind alle Regularien erledigt. Mit Zufriedenheit nehmen die TSVer den Geschäftsbericht entgegen, der eine erfreuliche Entwicklung ausweist, obwohl die Zahl der Mitglieder um 110 (6,2%) zurückgegangen ist. Der Vorsitzende bittet die Mitglieder dringend darum, sich zur Übernahme von Vereinsaufgaben bereitzufinden.





Eine Einigung mit der Stadt Hannover zeichnet sich wegen der Pflege und Instandhaltung der Bezirkssportanlage ab, die dem Verein übertragen werden soll. Die Stadt wird wahrscheinlich nach Vertragsabschluß eine größere einmalige Summe zahlen, die in zwei Raten überwiesen werden soll. Diese Summe, so wird vom Verein überlegt, könnte zur Ablösung der 1. Hypothek für das Clubhaus genutzt werden.

Ein Jahr später gibt der Vorstand der Mitgliederversammlung am 4,März 1986 Vollzugsmeldung: Der Vertrag zwischen der Stadt Hannover und dem TSV ist in trockenen Tüchern. Die Stadt zahlt eine einmalige Abfindung in Höhe von 320.000 DM in zwei Raten anstelle einer jährlichen Überholung der "Tennenflächen" im Frühjahr. Die Abfindung will der Verein für die Entschuldung des Clubheimes vorsehen, wodurch in den kommenden Jahren eine beträchtliche Zinsersparnis und damit eine Erhöhung der Liquidität erzielt würde. Aber: für die Pflege der Bezirkssportanlage ist nunmehr der TSV Bemerode zuständig, der alljährlich wie alle übrigen Vereine in der Stadt 0,40 DM Zuschuss pro Quadratmeter Fläche (insgesamt 60.000 Quadratmeter) bekommt.

Als der Vorstand auf die sportlichen Aktivitäten des Vereins zu sprechen kommt, verweist er mit Genugtuung darauf, dass Breiten -und Wettkampfsport im TSV Bemerode eine "gute Symbiose" gefunden haben. Besondere Erwähnung finden beim Bericht über die Fußballsparte die Damen, die in der Halle wie auf dem Feld Kreispokalsieger geworden sind. Kreispokalsieger sind auch die Hockey-Mädchen A geworden. Sie werden auch als Indiz für die breite Jugendarbeit der Hockeysparte genommen. Bei den Tischtennisspielern ist die Schülermannschaft in die Kreisklasse und die l. Herrenmannschaft in die 2. Bezirksklasse aufgestiegen.

In der Leichtathletiksparte hat sich eine Laufgruppe gebildet, die bereits den 1. "Bemeroder Straßenlauf" organisiert hat.

Und bei den Tennisspielern erwiesen sich die Jungseniorinnen I mit ihrem Wiederaufstieg in die Landesliga als besonders erfolgreich.

Als sich die Mitglieder zu ihrer Versammlung am 3. März 1989 treffen, haben sie zum ersten Male in der Vereinsgeschichte Gelegenheit, einem Mitglied zur Deutschen Meisterschaft gratulieren zu können: Angelika Asche, Meisterin über 1500 Meter W 35.

Als der TSV-Vorstand auf der Mitgliederversammlung am 2. März 1990 seinen Bericht gibt, gibt es mit Blick auf die Laufgruppe der Leichtathletinnen noch eine Steigerung: Angelika Asche, Eva Friedrich und Monika Dreier haben aus dem belgischen Brügge die Europameisterschaft für Damenmannschaften im 10-km-Straßenlauf sowie den 2., 3. und 4. Platz in der Einzelwertung der Klasse W 30/W 35 und aus Nürnberg die Deutsche Meisterschaft mitgebracht. Deutsche Crossmeister wurden sie über 3x800 Meter.

Leider verlassen die erfolgreichen Damen später den TSV. Doch im übrigen Bereich der Leichtathletiksparte ist der Aufwärtstrend unverkennbar. Zum zweiten Male wurde der "Bemeroder Straßenlauf" organisiert.

Im Tischtennis schafft die erste Herrenmannschaft nach dem vorjährigen Aufstieg nunmehr ihr Aufrücken in die erste Bezirksklasse. Und der Nachwuchs lässt hoffen: 30 Jugendliche tummeln sich an den Übungsabenden vor den Platten.

Der Jahresbericht weist daneben auf die erfolgreiche Jugendarbeit der Fußballer hin und lobt die Tennissparte - die mitgliedsstärkste Sparte des Vereins- für ihre sportlichen Erfolge im Erwachsenen -wie im Jugendbereich



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 (1) Für eine Mark Schreibpapier
 (2) Vorstand ohne Interesse
 (3) Vereinsgeld auf der Sparkasse
 (4) Aufmarsch zur "Fahnenweihe"
 (5) Fußballer wollten in den "Turn-Verein"
 (6)Turnerbund statt "Freie Turnerschaft"
 (7) Nun auch Damen bei den Versammlungen
 (8) Großer Fackelzug für den Pastor
 (9) Aus dem Vorsitzenden wurde der "Führer"
 (10) Fußballer wagen nach dem Kriege den Neuanfang
 (11) Zum Umziehen in die Nissenhütte
 (12) Totomittel für den Sportplatzzaun

 (13) Hoffnung auf einen neuen Platz
 (14) Neuer Anfang bei den Turnern
 (15) Ohne Autofahrer geht es nicht
 (16) Das Sportheim wird eingeweiht
 (17) Kein Vereinsleben ohne Geselligkeit
 (18) Die Handballer kommen dazu
 (19) Es fehlt an Ehrenamtlichen
 (20) Ein finanziell gesunder TSV
 (21) In den Büchern über eine Million Mark
 (22) Sportplatz-Vertrag mit Hannover
 (23) Wettkampfsport und Breitensport
 (24) Hinter der Organisation stehen Menschen
 Das Schild