Im wichtigen Heimspiel am Mittwoch, 13.05., gegen den SV 06 Lehrte konnte der TSV Bemerode drei verdiente Punkte einfahren und sich mit einem 2:1-Erfolg belohnen. Auch wenn der Gegner weiterhin am Tabellenende steht, war von Beginn an klar, dass Lehrte keinesfalls zu unterschätzen ist. Die Gäste kämpften über die gesamte Spielzeit leidenschaftlich und machten es Bemerode alles andere als leicht.
Die Bemeroder Jungs starteten konzentriert in die Partie und übernahmen früh die Kontrolle. Bereits in der 30. Minute wurde der Aufwand belohnt: Alan Coleman traf zur verdienten 1:0-Führung und sorgte gleichzeitig für den Halbzeitstand. Defensiv stand Bemerode stabil und ließ dem Gegner nur wenig Raum zur Entfaltung.
Auch nach der Pause blieb die Partie intensiv und umkämpft. Lehrte versuchte weiterhin, über Zweikämpfe und lange Bälle zurück ins Spiel zu finden, während Bemerode immer wieder gefährlich nach vorne spielte. Nach einem schön herausgespielten Angriff fiel schließlich die Vorentscheidung: Nach einem Foul im Strafraum verwandelte Leonard Bült den fälligen Elfmeter souverän zum 2:0.
Doch Lehrte gab sich trotz des Rückstands nicht auf und kam mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 noch einmal zurück ins Spiel. Die Schlussphase wurde dadurch spannend, doch Bemerode verteidigte konzentriert weiter und brachte die Führung letztlich verdient über die Zeit.
Durch den Heimsieg sammelt der TSV Bemerode wichtige drei Punkte, festigt seinen Platz im mittleren Tabellenbereich und muss sich auch rein rechnerisch nicht mehr mit einem Abstiegsplatz beschäftigen.
Nach dem vorzeitigen Klassenerhalt durch den Heimsieg gegen den SV 06 Lehrte unter der Woche ging es für den TSV Bemerode am vergangenen Sonntag ohne großen tabellarischen Druck zum TSV Burgdorf. Auch die Gastgeber hatten bereits vor Anpfiff Planungssicherheit, nachdem der TuS Kleefeld tags zuvor verloren hatte und Burgdorf damit ebenfalls sicher für eine weitere Bezirksliga-Saison planen konnte. Die Zielsetzung von Trainer Daniel Spieß war dennoch eindeutig: kompakt stehen, aggressiv verteidigen und auf dem hervorragend bespielbaren Platz die sich bietenden Chancen konsequent nutzen.
Vor dem Spiel galt es allerdings zunächst, überhaupt genügend Spieler zusammenzubekommen. Durch zahlreiche Abwesenheiten – unter anderem bedingt durch die Hochzeit unseres Mitspielers Niki mit seiner Paula in der Toskana – fehlten einige Spieler sowie auch einer der Trainer. Als dann am Sonntagmorgen zusätzlich kurzfristige Absagen eintrudelten, war man umso glücklicher, dass mit Ronald und Efe zwei Jungs aus der U19 aushelfen konnten. Ronald durfte direkt von Beginn an ran und machte seine Sache richtig stark, ehe später Efe übernahm und ebenfalls eine absolut solide Leistung zeigte.
Erwähnenswert ist außerdem, dass sich durch die personellen Engpässe auch unser Oldie im Kader, Malte, noch einmal über einen Einsatz in der Innenverteidigung freuen durfte. Dort organisierte er das Spiel mit klaren Ansagen sehr souverän und machte es seinen Vorderleuten angenehm einfach. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an die beiden U19-Spieler.
Der Platz in Burgdorf präsentierte sich dabei in absolutem Top-Zustand. Kurz vor Anpfiff wurde der ohnehin schon starke Rasen sogar noch einmal bewässert – insgesamt vermutlich der beste Platz der gesamten Liga.
Fußballerisch entwickelte sich in der ersten Halbzeit allerdings zunächst eher schwere Kost. Burgdorf wirkte überraschend ideenlos, produzierte viele Fehlpässe und fand offensiv kaum Lösungen. Aber auch der TSV Bemerode tat sich zunächst schwer, wirklich klare Torchancen herauszuspielen. Immerhin setzte man immer wieder kleinere Nadelstiche, insbesondere über David, der seine Gegenspieler mit seinem Tempo regelmäßig vor Probleme stellte, seine Möglichkeiten zunächst aber noch ungenutzt ließ.
Kurz vor der Pause fiel dann aber doch die verdiente Führung. Ausgangspunkt war ein Ballgewinn von Jorden auf der linken Seite, der die Situation stark löste und Perrin ins Spiel brachte. Dieser behielt die Übersicht, drehte sich sauber auf und spielte einen perfekten Steckpass in den Lauf von David. Der überlief seinen Gegenspieler, umkurvte den Keeper und schob anschließend souverän zum 0:1 ein.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der TSV Bemerode die kontrollierende Mannschaft. Defensiv stand man weiterhin kompakt und ließ wenig zu. Das 0:2 entstand schließlich nach einem Freistoß von Jasper. Dass Jasper anschließend aber einen derart gefährlichen Ball aufs Tor brachte, sorgte vermutlich bei Mit- und Gegenspielern gleichermaßen für Verwunderung. Der Ball klatschte tatsächlich an die Latte und sprang von dort kurz vor die Linie zurück ins Feld. Philli war der Einzige, der die Situation wirklich ernst nahm, am schnellsten schaltete und den Ball problemlos über die Linie drückte.
Jasper bleibt damit trotz seines „Fast-Traumtores“ weiterhin ohne Saisontreffer. Daran wird sich auch nichts mehr ändern, denn durch seine fünfte Gelbe Karte ist seine Saison vorzeitig beendet. Immerhin freut sich die Mannschaftskasse zusätzlich noch über seine Verspätung zum Treffpunkt.
In der Folge verpasste es der TSV Bemerode mehrfach, endgültig den Deckel draufzumachen. Besonders bemerkenswert war dabei die Szene von Hannes. Nach starkem Zuspiel tauchte er plötzlich frei vor dem Tor auf, hatte den Torwart eigentlich bereits ausgespielt und musste gefühlt nur noch irgendeinen Körperteil an den Ball bekommen. Wie der Ball am Ende trotzdem nicht im Tor landete, weiß vermutlich nicht einmal Hannes selbst. Ein Verteidiger konnte jedenfalls noch spektakulär per Kopf auf der Linie klären.
Und wie es im Fußball eben manchmal läuft: Machst du vorne den Sack nicht zu, fällt hinten plötzlich doch noch einer rein. Kurz vor Schluss bekam Burgdorf einen Freistoß in Strafraumnähe zugesprochen. Der zwischenzeitlich eingewechselte eigentliche Torwart der Gastgeber trat an und traf mit links ins Torwarteck zum 1:2. Justin erklärte später glaubhaft, dass er den Ball „echt wirklich sehr spät gesehen“ habe.
Wirklich nervös wurde der TSV Bemerode dadurch allerdings nicht mehr. Stattdessen setzte man kurz vor Schluss selbst den entscheidenden Konter. Der eingewechselte Jackie marschierte über die linke Seite durch und schloss trocken mit seinem starken linken Fuß ins lange Eck ab. Innenpfosten, Tor, Feierabend. Ein richtig sehenswerter Treffer zum 1:3-Endstand.
Damit nimmt der TSV Bemerode verdient drei Punkte aus Burgdorf mit und bestätigt nach dem gesicherten Klassenerhalt weiterhin seine stabile Formkurve. Nun stehen zunächst zwei spielfreie Wochen an, bevor am 06.06. im letzten Heimspiel der Saison der TuS Kleefeld zu Gast ist. Geschenke wird es dort trotz Sommermodus sicherlich keine geben.
Dieses Mal waren die Bemeroder Jungs bereits am Samstag gefordert. Nach der 1:5-Niederlage gegen Stelingen galt es, wieder zu alter Stärke zurückzufinden.
Es entwickelte sich ein Spiel, bei dem das Endergebnis eigentlich die gesamte Geschichte erzählt. Ein gut eingestelltes Bemerode präsentierte sich von Beginn an wach, zweikampfstark und gewillt, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Offensiv blieben jedoch – abgesehen von einigen Standardsituationen und einer Großchance von Perrin in der 35. Minute – klare Akzente aus. Auch Krähenwinkel zeigte nach vorne nur wenig, sodass es mit einem verdienten 0:0 in die Halbzeit ging.
Die zweite Halbzeit war ebenfalls geprägt von langen Bällen und intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld. Bemerode war weiterhin einen Tick näher am Führungstreffer und erspielte sich nun mehr Möglichkeiten. Die größte Chance des Spiels hatte der eingewechselte Nico in der 75. Minute, doch der Torwart der Gastgeber konnte stark parieren.
Viel mehr passierte anschließend nicht mehr, und beide Mannschaften gaben sich letztlich mit dem Punkt zufrieden.
Für Bemerode bedeutet das Unentschieden, dass der Klassenerhalt mit einem Heimsieg gegen Lehrte 06 am Mittwoch vorzeitig gesichert werden kann - was mittlerweile auch erfolgte.
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Mit dem Ziel, an die vergangenen Leistungen anzuknüpfen, ging man in die 90 Minuten und wollte dem nächsten Gegner aus der oberen Tabellenregion das Leben schwer machen. Bereits ab der ersten Minute zeichnete sich jedoch ab, dass die Jungs in Blau an diesem Tag deutlich aktiver und spielfreudiger waren. Bemerode zeigte sich in allen Belangen unterlegen, fand überhaupt nicht in die Partie und lag bereits nach drei Minuten mit 0:1 zurück. Man konnte froh sein, mit diesem Spielstand auch in die Halbzeit zu gehen.
Mit neuem Mut versuchte Bemerode, sich nach der Pause in die Partie hineinzukämpfen, lief jedoch weiterhin meist nur Ball und Gegner hinterher, ohne eigene Akzente nach vorne zu setzen. Folgerichtig fiel nach einem weiteren Fehler im Spielaufbau das 0:2.
Im ersten Moment wirkte dies wie eine kleine Vorentscheidung. Doch keine zwei Minuten später ließ Bemerode kurz aufblitzen, was die Mannschaft in den vergangenen Spielen ausgezeichnet hatte. Ein perfekt gespielter Ball aus der Innenverteidigung setzte David mustergültig in Szene, der im Strafraum nur noch vom Torwart gefoult werden konnte. Niki Mauer übernahm die Verantwortung und verkürzte nach 60 Minuten vom Elfmeterpunkt auf 1:2.
Doch auf den plötzlichen Anschlusstreffer hatte die Mannschaft aus Stelingen ebenfalls eine postwendende Antwort und stellte keine 60 Sekunden nach dem Elfmeter bereits wieder auf 1:3.
In der Folge blieb Stelingen am Drücker und konnte durch Treffer zum 1:4 und 1:5 (73. und 78. Minute) endgültig den Sack zumachen. Anschließend plätscherte das Spiel nur noch vor sich hin und wurde nach 93 Minuten abgepfiffen.
In Summe war es ein enttäuschender Auftritt der Bemeroder Mannschaft, die sich zu keiner Zeit gegen den guten Fußball aus Stelingen wehren konnte. Die Niederlage und den Auftritt gilt es nun, schnell abzuhaken. Bereits am kommenden Samstag gibt es die nächste Chance, ein anderes Gesicht zu zeigen und wieder erfolgreich zu sein. Gespielt wird bei der Zweitvertretung des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. Wir freuen uns über eure Unterstützung!
Zur zweiten englischen Woche im April waren die Bemeroder Jungs am Dienstagabend beim TuS Altwarmbüchen zu Gast. Für den Vorletzten aus dem Nordosten Hannovers zählte nur ein Sieg, um die minimalen Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten. Wir hingegen holten aus den letzten vier Spielen zehn Punkte und wollten diesen Lauf unbedingt fortsetzen.
Dementsprechend konzentriert und engagiert trat der TSV auf und wurde seiner Favoritenrolle zunächst gerecht. Nach starkem Pressing von Leo erzwangen wir einen Ballverlust des gegnerischen Außenverteidigers. Über zwei Stationen kam der Ball zurück zu Leo, der auf Perrin ablegte – und dieser blieb frei vor dem Tor eiskalt (6.). Wenig später folgte der nächste Treffer: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und einem präzisen Steckpass lief David allein auf das Tor zu und erhöhte auf 2:0 (16.). Alles deutete auf einen souveränen Auswärtssieg hin, doch weitere Chancen zum 3:0 blieben ungenutzt. In der Folge gaben wir die Kontrolle über das Spiel zunehmend ab, verteidigten nicht mehr konsequent und verloren die Bälle zu leichtfertig. Zwar ließen wir zunächst kaum Chancen zu, doch ein unnötiger Elfmeter kurz vor der Pause führte zum 2:1-Anschlusstreffer (41.). So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit.
Allen war klar, dass die ersten Minuten nach Wiederanpfiff entscheidend sein würden – und die Gastgeber erwischten den besseren Start. Innerhalb von nur vier Minuten drehte Altwarmbüchen die Partie auf 3:2 (47., 49.). Es entwickelte sich nun ein wildes Spiel, in dem beide Teams die Defensive vernachlässigten. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Im direkten Gegenzug spielte Niklas Mauer einen langen Ball über die rechte Seite, der Torwart irrte im Niemandsland, und Paul Götting stellte auf 3:3 (50.). Wenig später setzte sich Jasper Kernchen über rechts durch, sein Ball rutschte bis zum zweiten Pfosten durch, wo Leo Bült zur erneuten Führung einschob (60.). Ein katastrophaler Fehlpass des gegnerischen Torhüters ermöglichte Paul Götting schließlich das 5:3 (63.). Doch entschieden war das Spiel noch lange nicht: Die gegnerische Nummer 16 schnürte seinen Dreierpack und verkürzte per Kopf auf 4:5 (68.). Auch auf Seiten des TSV ragte ein Spieler heraus: Perrin Willmann traf noch zweimal und machte mit seinen Toren zum 6:4 und 7:4 alles klar – darunter ein sehenswerter direkt verwandelter Freistoß (80., 87.). Der späte Gegentreffer zum 7:5 (90.) änderte nichts mehr am Ausgang der Partie.
Kurios am Rande: Nach dem Anschlusstreffer verzichtete der Kapitän des TuS Altwarmbüchen in Absprache mit dem Schiedsrichter auf eine Nachspielzeit, sodass pünktlich nach 90 Minuten abgepfiffen wurde.
Ein wildes Spiel ging zu Ende – ein Fest für die Zuschauer und mitunter schwer zu greifen für das Trainerteam. Am Ende zählt jedoch das Wichtigste: drei Punkte! Damit bleiben wir weiterhin in der Erfolgsspur.
Getrübt wurde die gute Stimmung allerdings durch eine schlechte Nachricht: Michel Hagen hat sich am Sonntag gegen Ramlingen das vordere Kreuzband gerissen. Wir wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung und freuen uns schon jetzt auf sein Comeback!
Eure Bemeroder Jungs