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Fünftes Spiel in Folge ohne Niederlage - Bemerode gewinnt zu Hause mit 1:0 gegen Garbsen

Bei strahlendem Sonnenschein empfing der TSV Bemerode den Landesligaabsteiger vom TuS Garbsen. Bemerode nahm sich vor mit einem Sieg weiter von den Abstiegsrängen weg zu rücken und im Idealfall den Abstand auf die vorderen Plätze zu verkürzen.

von Karsten Malarowski | am 26.10.2016


Der TSV war von Beginn an wach und ließ Garbsen nur schwer ins Spiel kommen. Dementsprechend hatten die Bemeroder zunächst mehr vom Spiel und kamen zu der ein oder anderen Chance, wie z. B. ein Kopfball von Nico Cochanski, der haarscharf am Pfosten vorbei ging. Timo Lindemann konnte das am Sonntag besser, wie sich in der 34. Minute herausstellen sollte. Nico Niemann tritt eine Ecke von der rechten Seite scharf in Richtung Garbsener Tor: Der TuS-Keeper lässt den Ball auf der Linie aus seinen Händen gleiten und Timo steht genau richtig und nickt den Ball hinter die Linie, 1:0. Bemerode lässt die letzten 10 Minuten der ersten Hälfte lockerer angehen und gibt Garbsen mehr Räume. Die Gäste haben jetzt mehr vom Spiel, kommen allerdings nie wirklich gefährlich vors Tor der Hausherren.

In der zweiten Hälfte dann ein ähnliches Bild. Die Bemeroder Jungs lassen die Gäste spielen, stehen im letzten Drittel aber sehr kompakt und lassen kaum Chancen zu. Vielmehr ist es die Heimmannschaft, die zu nennenswerten Chancen kommt: Nach Ballgewinn kommt Bemerode immer wieder zu gefährlichen Kontersituationen, die jedoch alle ungenutzt blieben. Aufgrund des knappen Spielstandes von 1:0 blieb es so für die Zuschauer bis zum Schlusspfiff spannend.

Bemerode gewinnt zum ersten Mal in dieser Saison zu Null und klettert vorübergehend auf den sechsten Tabellenplatz.

Am Sonntag, 30.10., 15:00 Uhr geht es für die auswärtsstarken Bemeroder nach Davenstedt zum, Zitat Martin Becker, "6-Punktespiel". Mit einem Sieg würde der TSV wieder einen Schritt weg von einem direkten Konkurrenten machen.


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Schade, schade, schade!

TSV Bemerode - JSG Ostfriesland: 2:4 (1:2)

von Cordula Anderson | am 25.10.2016


Die TSV Mädchen gingen, gegen das in der Tabelle direkt vor ihnen liegenden Auricher Team, ganz passabel in die Partie. Der erste Schwung verpuffte aber recht schnell. Man störte nicht früh genug und vor allen Dingen nicht mit der nötigen Leidenschaft. Anders der Gegner, der sich in jeden Ball warf und entsprechend hart in die Zweikämpfe ging. Schon in der 10. Minute konnte von der linken Seite ein Pass in die Spitze gespielt werden und die Stürmerin suchte schnell den Abschluss. Vom linken Innenpfosten prallte der Ball ins Tor. Bemerode mühte sich anschließend und rannte dem Rückstand lange hinterher. Zuweilen war man zu unentschlossen und auch zu verspielt. Die Vorgaben von Trainerin Cordula Anderson wurden nicht umgesetzt und so war das Auricher Tor kaum unter Beschuss. Nach wie vor war der Gegner verbissen in den Zweikämpfen und überschritt auch immer wieder die Grenze des Erlaubten. In der 32. Minute dann endlich mal ein gelungener Pass in die Spitze von Aleks Smigielska. Unsere #6 Tanita Grube machte sich zielstrebig auf den Weg in den Strafraum und konnte den Ball zum 1:1 einnetzen. Aufgrund des Engagement der Bemeroderinnen auch mittlerweile verdient. Kurz vor der Halbzeit dann der erste große Aufreger. Was war passiert? Die Auricher Außenstürmerin kam über links in den Strafraum und die Bemeroder Torhüterin klärte den Ball. Obwohl sie den Ball traf, wertete die Schiedsrichterin die Aktion als Foulspiel. Eine Situation wie sie ähnlich bereits vielfach im Spiel zu beobachten war, die Gäste waren wirklich nicht zimperlich, und fast immer wurde weitergespielt. Nun wurde auf Strafstoß entschieden und den ließ sich der Gegner nicht nehmen. Danach wurde zur Halbzeit gepfiffen.

In der Halbzeitpause gab es dann klare Worte wie man die 2. Halbzeit gestalten müsste. Engagiert versuchte Bemerode das Spiel an sich zu reißen. Endlich wurde mit einem höheren Einsatz gespielt und auch die Zweikämpfe wurden beherzter angenommen. Leider gab es weitere Aufreger, weil das Schirigespann in keinster Weise aufeinander abgestimmt war. Zu bedauern war, dass in der Niedersachsenliga erstmal ein Linienrichter gar nicht erschienen war. Der Ersatz-Linienrichter war mit der Aufgabe etwas überfordert und die erfahrene Schiedsrichterin verlor dabei leider die Übersicht. Mehrfach wurde auf Abseits entschieden wo keins war. Das war mehr als bitter, weil Bemerode damit um klare Torchancen beraubt wurde. Auf der anderen Seite entschied der Linienrichter auf Abstoß, wurde aber überstimmt und Aurich erhielt in der 59. Minute einen Eckball. Diesen konnten Sie hervorragend vors Tor treten und ungehindert ins Tor köpfen. Leider kein gutes Stellungsspiel auf Seiten des TSV. Aber es gab kein Aufgeben, man wollte das Spiel noch mal offen gestalten. In der 73. Minute wurde man für den aufopferungsvollen Kampf auch mit dem Anschlusstreffer belohnt. Aus dem Gewühl konnte erneut Tanita den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. 2:3 - da ging noch was. Mittlerweile wurde umgestellt und Bemerode warf fast alles nach vorne. Das emotional geführte Spiel wurde nun etwas konfus. Ein weiterer falscher Abseitspfiff machte einen weiteren hoffnungsvollen Angriff zunichte, so ist Fußball. Der Fußballgott war heute ein Ostfriese, obwohl der Trainer von der JSG Ostfriesland nach Spielschluss mit der Leistung des Gespanns ebenfalls haderte. Zu guter Letzt unterlief Keeperin Sarah Nicotra noch ein Fehler. Beim Versuch das Spiel noch mal schnell zu machen fiel der Ball der gegnerischen Stürmerin vor die Füße und schon war er zum 2:4 im Tor. Das spielte am Ende auch keine Rolle, verloren ist verloren. Das Team stand dennoch eng zusammen und das ist auch wichtig. Richtige Größe zeigt man in den Momenten wo es mal nicht so optimal läuft. Das Team bedankt sich bei den zahlreichen Zuschauern und besonders bei unseren fleißigen Eltern des Verkaufs.

 

Es spielten:

Sarah Nicotra - Isabel Hinz - Janika Jehnes - Tanita Grube (2) - Jule Schobel - Alex Dücker - Aleks Smigielska - Josie Loskant - Marie Kehler - Clara Wilhelm - Fabi Leifholz - Marit Lazerus - Chiara Kaufer - Pia Scheibe.

 

Bericht: Cordula Anderson

rrTimo Lindemann erzielt das Siegtor 2:1Timo Lindemann erzielt das Siegtor 2:1

Seit vier Spielen unbesiegt - Bemerode erfolgreich bei Adler Hämelerwald

Nicht schön aber erfolgreich. Der TSV Bemerode erzielte beim Tabellenschlusslicht Adler Hämelerwald einen Sieg. Ein Tor von Timo Lindemann in der Nachspielzeit sorgte für das 2:1 für Bemerode.

von Marvin Linke | am 19.10.2016


Der TSV musste im Vergleich zum Spiel gegen Iraklis Hellas auf zwei Positionen wechseln. Rückkehrer Daniel Wiese ersetzte den abwesenden Robert Halamski. Timo Lindemann rückte für den verletzten Hendrik Hahne in die Startelf. Bedenkt man die vielen krankheitsbedingten Ausfälle unter der Woche, konnte man glücklich sein, dass nicht mehr Spieler ausfielen.

Wer einen fußballerischen Leckerbissen sehen wollte, war Samstag am falschen Ort. Der gefürchtete Platz der Adler war wie zu erwarten in einem schlechten Zustand, durch den Regen tief und ziemlich eng. Daher gingen wir mit der Vorgabe ins Spiel, den Gegner nicht durch leichte Fehlpässe oder Dribblings im Mittelfeld ins Spiel zu bringen. Das Spiel war aufgrund dessen von vielen langen Diagonalbällen geprägt. Nach sechzehn Minuten ging Bemerode durch Pablo Villaroel in Führung. Dieser lief den Torhüter an, konnte ihm im Zweikampf den Ball abnehmen und schob lässig ein. Die Formulierung er ?zwang? den Torhüter zum Ballverlust würde die Tatsachen nicht vollständig richtig darstellen. Nach diesem Tor hatte Bemerode weitere Torchancen und hätte vor der Pause nachlegen können. Timo Lindemann und Nicolas Cochanski vergaben aber aussichtsreiche Chancen. Trotzdem war der TSV in dieser Phase nicht in der Lage das Spiel zu beruhigen. Dies lag an leichten Fehlern, die sich immer wieder in das Spiel einschlichen und daran, dass Bemerode auf die Hektik, die die Adler zuhause gerne erzeugen, eingingen. Kurz vor der Pause fiel dann noch der Ausgleich. Ärgerlicherweise lief Bemerode nach einer Ecke in einen Konter. Schwache Ecke, schwacher Flankenversuch, schwaches Nachrücken und schwaches Verteidigungsverhalten sorgten dafür, dass die Bemerode Jungs gefrustet in die Halbzeit gingen.

Nach der Pause ging das Spiel ebenso zerfahren weiter. Bemerode probierte es weiter mit langen Bällen, die nicht zum Erfolg führten. Zeitweise drehte sich das Spiel nun zugunsten der Adler. Diese spielten allerdings keine klaren Chancen heraus. In der 69. Minute klärten die Adler nach Meinung der Bemeroder einen Kopfball auf der Linie mit der Hand. Der Schiedsrichter entschied nicht auf Rot und Elfmeter, sondern ließ weiterspielen. In der 77. Minute dezimierten sich die Adler durch eine unnötige Diskussion mit dem Schiedsrichter. Dieser zückte innerhalb eines kurzen Wortgefechtes erst Gelb und dann Gelb-Rot, eine harte Entscheidung. Logischerweise bekam Bemerode dadurch mehr Spielanteile. Die Bemeroder Jungs wollten nun unbedingt einen Sieg einfahren. Allerdings drohten sie in dieser Phase in Konter zu laufen. Sie rückten immer weiter vor und öffneten Räume. Hierdurch kamen die Adler zu Halbchancen. Bemerode hingegen hatten Probleme klare Chancen zu erspielen. Gefahr konnte sich ausschließlich durch Standardsituationen entwickeln, von denen Bemerode, auch durch viele kleine Foulspiele, viele bekamen. In der Nachspielzeit führte dann eine solche Standardsituation zu der späten Entscheidung. Ein überragender Kopfball von Timo Lindemann segelte vom zweiten Pfosten ins lange Eck. 

Im Rückblick lieferte Bemerode kein gutes Spiel ab, wurde aber für seinen Siegeswillen belohnt. Die letzten Wochen war Bemerode zweimal knapp dran am Dreier. In Stelingen bekam man in der Nachspielzeit den Ausgleich und zuhause gegen Iraklis wurde ein herrlicher Treffer von Hendrik Hahne in der Schlussphase zu Unrecht nicht gegeben. Daher werten wir den späten Treffer gegen die Adler als ausgleichende Gerechtigkeit und eine Belohnung für die guten Arbeit in den letzten vier Spielen. Ein großer Dank der Mannschaft geht an alle Fans des TSV, die uns in Hämelerwald unterstützt haben. Wir hoffen, dass wir euch auch nächste Woche am Sonntag um 15:15 Uhr beim Spiel gegen TuS Garbsen auf der BSA antreffen. Die Liga hat sich für den Moment in zwei Hälften geteilt. Wir hoffen mit einem weiteren Sieg uns weiter vom Abstiegskampf zu distanzieren und in der ersten Hälfte der Tabelle vorzurücken.



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Siegtor von Hendrik Hahne wird nicht gegeben

Bemerode gewinnt gegen Iraklis einen Punkt

von Robert Halamski | am 10.10.2016


Am Sonntag war der SV Iraklis zu Gast in Bemerode und es sollte ein heißes Spiel werden. Beide Mannschaften schenkten sich von Anfang an nichts und waren sehr motiviert. Chancen auf beiden Seiten und in der 14. Minute klingelte es im Bemeroder Kasten. Nach einer schönen Flanke von der linken Seite knipste der Stürmer Nikolaos Zervas eiskalt zum 1:0 ein, da stand die Abwehr von Bemerode nicht nah genug am Gegenspieler dran. Fast im Gegenzug fiel der viel umjubelte 1:1 Ausgleich durch unseren Jungstar Nicolas Cochanski, der 1 Schritt schneller war als der herausstürmende Torwart der Gäste. Kurz danach wird wieder Cochanski von Hendrik Hahne gut in Szene gesetzt, doch der Lupfer ging knapp am Tor vorbei - das hätte es sein können. Das Spiel ging munter weiter. Ein unglücklich rausgeschlagener Ball vom Torwart der Bemeroder Mannschaft landete beim Gegenspieler, der zog mal aus 35 Metern ab, der Aufsetzer flutschte Hendrik Möller durch die Handschuhe und es stand 1:2 für die Gäste. Bemerode gab nicht auf und das wurde prompt belohnt. Durch einen sehenswerten Freistoß kam die Heimmannschaft zum verdienten 2:2. Aus ca. 22 Metern zog Robert "Umberto" Halamski ab, der Ball wurde noch leicht von der Mauer abgefälscht und ging rechts ins Eck. Danach passierte nicht mehr viel und somit gingen beide Mannschaften mit einem gerechten Unentschieden in die Kabinen.
 
Zum Anfang der zweiten Halbzeit wurde das Wetter schlechter und es begann zu regnen. Der SV Iraklis kam besser aus der Kabine und erarbeitete sich einige gute Torchancen. Eine davon nutzte Dimitrios Maniopoulos zum 2:3 in der 63. Minute. Danach war Bemerode etwas wacher und kam fast zum Ausgleich durch den Torjäger Hendrik "Chicken" Hahne, der alleine vorm Torwart stand und nicht verwerten konnte, der Nachschuss durch Tim "RJ" Grahle war auch leider nicht von Erfolg gekrönt. In der 80. Minute drücke Tim Grahle einen von Karsten Malarowski von der linken Seite am 16 Meterraum getretenen Freistoß mit dem Kopf ins Tor, unfassbar! Aber der Ausgleich war verdient und wurde auch so gefeiert. Dann kam die letzte Minute - Freistoß aus der eigenen Hälfte durch Robert "Umberto" Halamski, der den Ball in den Strafraum bringt und Hendrik "Chicken" Hahne mit einem spektakulärem Heber über den Keeper ins Tor lupft. Das ist seine Stärke, doch leider hebt der Linienrichter die Fahne, was für einige nicht nachvollziehbar war, denn der Stürmer stand augenscheinlich nicht im Abseits! Im Nachhinein betrachtet, war das sehr faire Spiel beider Mannschaften verdient mit einem 3:3 zu Ende gegangen. 
 
Die Zuschauer durften sich über mangelnde Unterhaltung nicht beschweren und somit hoffen wir wieder auf zahlreiche Unterstützung beim nächsten Spiel am Samstag, den 15.10.16 um 15:30 Uhr beim SV Hämelerwald.
 
Bericht: Robert Halamski


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Bemeroderinnen verlieren Spitzenspiel

Ernüchterung bei den Damen des TSV Bemerode: Der Neuling verlor das Spitzenspiel beim neuen Tabellenführer SG Schamerloh deutlich mit 2:6 (1:3).

von Dirk Wirausky | am 06.10.2016


Doch so eindeutig wie das Ergebnis vermuten lässt, waren die Kräfteverhältnisse keineswegs verteilt.

Diese fünf Minuten wird TSV-Trainerin Heidi Kalden vermutlich so schnell nicht vergessen. In einem bis dahin völlig ausgeglichenen Spiel geriet ihr Team zwischen der 20. und 25. Minuten auf die Verliererstraße - gleich dreimal schlug es im Tor der Bemeroderinnem ein. Juliane Meier (20.) und Joana Schröder (22., 25.). sorgten mit ihren Treffern bereits früh für eine Vorentscheidung.

Lobenswert: Die Bemeroderinnen, die einmal mehr auf zahlreiche Stammkräfte verzichten mussten, steckten nicht auf. Ein Hoffnungsschimmer: Nach gut einer halben Stunde staubte Josephin Gernoth zum 1:3 ab. Josepha Wirausky hat zuvor den Pfosten getroffen.

In der Folge mühten sich die Damen von Trainerin Heidi Kalden um den Anschluss und waren sogar die bessere Mannschaft. Doch es blieb beim alten Muster: Bemerode hat den Ball, die cleveren und effektiven Schamerloherinnen schießen die Tore. Juliane Meier erhöhte nach einer Stunde auf 4:1. Joana Schröder (66. und 77.) nutzte Fehler in der dieses Mal nicht sattelfesten Bemeroder Abwehr und machte das Halbe Dutzend voll. Den Schlusspunkt setzten die Gäste: Josepha Wirausky verkürzte zehn Minuten vor dem Abpfiff auf 2:6. Es war nicht mehr als Ergebniskosmetik am Ende eines gebrauchten Tages.

TSV Bemerode: Chantal Meyer; Amanda Bode, Kaatharina Oeltermann, Clara Breitenreiter, Janina Breitsch, Marien Jonas, Josephin Gernoth, Lina Marie Przywara, Anna Franziska Geßner, Bursa Erdogan, Josepha Wirausky, Rebbeca Maaß, Sarah Nicotra, Fabienne Leifholz.

Bericht: Dirk Wirausky

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Stelingen - Bemerode 2:2

Bemerode bringt nach solidem Spiel in zweiter Halbzeit einen Punkt aus Stelingen mit.

von Timo Lindemann | am 05.10.2016


Pünktlich zum Spielbeginn kam der Regen, doch zahlreiche Zuschauer waren trotzdem im Waldstadion in Stelingen versammelt. Schon nach 2. Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Ein langer Einwurf auf den Stelinger Stürmer, der unbedrängt in den Sechzehner ziehen konnte und das 1:0 für die Gastgeber erzielte. Die Bemeroder verschliefen die ersten Minuten des Spiels, kamen aber nach zwei gefährlichen Kontern besser ins Spiel. Ein präziser Freistoß von Nico Niemann aus 20 Metern, sauste über den nassen Rasen und schlug unten links ein. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit verteidigten die Bemeroder kompakter und ließen weniger Chancen zu. Beide Seiten agierten auf dem kleinen Platz mit vielen langen Bällen. Die Bemeroder versuchten nach Ballgewinn das Spiel schnell zu machen, um die oft weit vorgerückte Stelinger Viererkette zu überbrücken. Einer dieser Konter führte in der 70. Minute zum 1:2. Ein schöner Pass auf Nico Cochanski, der genauso mustergültig auf Timo Lindemann ablegte, sorgte für die Bemeroder Führung. In den noch folgenden 20. Minuten wurde das Spiel hektischer. Viele Foulspiele und eine rote Karte auf Stelinger Seite brachten gehörig Stimmung in die Partie. Bemerode versuchte nun die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Ein Wechsel sollte auch noch einmal Zeit einbringen, doch dieser blieb trotz Spielunterbrechung verwehrt. Das Spiel ging weiter und die Stelinger drangen noch einmal auf das Bemeroder Tor. Ein Foulspiel am Sechzehner brachte unserem Kapitän die gelb-rote Karte ein. Der anschließende Freistoß konnte in der zweiten Minute der Nachspielzeit direkt verwandelt werden.

Am Ende mussten sich die Punkte geteilt werden. Klar ist es bitter in der letzten Minute den Ausgleich zu bekommen, doch das Ziel war in Stelingen etwas mitzunehmen und das hatten die Bemeroder mit einer kämpferischen Leistung erreicht.

Am kommenden Wochenende empfangen wir Iraklis Hellas und hoffen wieder auf eure Unterstützung!

Viva TSV

Bericht: Timo Lindemann

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