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1. Damen: TSV Bemerode spielt, 96 trifft

von Dirk Wirausky | am 24.11.2016


Hannover 96 entpuppt sich in dieser Saison zum Angstgegner der Damen des TSV Bemerode. Nach der 0:2-Niederlage im Punktspiel unterlagen die Bemeroderinnen dieses Mal im Viertelfinale des Bezirkspokals mit 1:4 (0:3). Doch so klar wie das Ergebnis vermuten lässt, waren die Kräfteverhältnisse nicht verteilt.

Heidi Kalden wäre gerne mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gegangen. "Aber wir haben viel zu ängstlich agiert", sagte die TSV-Trainerin. Vor allem in der Anfangsphase wirkte ihre Elf seltsam gehemmt und nervös. Die Quittung: Die Gäste nutzten in Person von Aileen Osterwold zwei Abwehrfehler zur frühen 2:0-Fürhung. "Wir haben es den 96ern viel zu leicht gemacht", sagte Kalden.

Immerhin: Ihre Mannschaft wurde anschließend stärker und drängte die "Roten" in die eigene Hälfte. Doch die Angriffsbemühungen wirkten zu umständlich und im Abschluss waren die TSV-Frauen oft zu überhastet. "Wir haben uns nicht genug zugetraut", sagte Kalden. Und auch ein bisschen Pech kam hinzu. In der 35. Minute übersah der Referee ein klares Handspiel im 96-Strafraum. Mitten in die Drangphase erhöhten die Gäste mit ihrem dritten Schuss aufs Tor auf 3:0. Lisa Seabrook traf mit einem Fernschuss, der auch vom böigen Wind ins Netz getrieben wurde. Die Vorentscheidung.

Die Gastgeberinnen steckten nicht auf und bemühten sich um den Anschlusstreffer. Doch nur selten fanden sie eine Lücke in der kompakten 96-Abwehr. Dann doch ein Hoffnungsschimmer: Lea Moshauer nutzte einen Fehler in der Gästeabwehr zum 1:3 (65.). Danach bekamen die Bemeroderinnen noch mehr Oberwasser, aber Josepha Wirausky wurde im letzten Moment gestoppt und zwei Fernschüsse parierte 96-Torfrau Sina Arend glänzend.

Und so schwanden bei den TSV-Damen allmählich die Kräfte und auch der Glaube an eine Wende. 96 bekam die Partie in der Schlussphase wieder besser in den Griff und spielte den Vorsprung clever herunter. Einen hatten sie sogar noch. Ein harmloser Schuss wurde von Larissa Christin Cuta unhaltbar für TSV-Torfrau Chantal Meyer gar zum 1:4 abgefälscht. Ein Endergebnis, das den Spielverlauf nicht wiedergab - den effektiven 96-Frauen war das jedoch herzlich egal.

TSV Bemerode: Chantal Meyer; Amanda Bode, Clara Breitenreiter, Katharina Oeltermann, Janina Breitsch, Sina Schneider, Marien Jonas, Josephin Gernoth, Anna Franziska Geßner, Bursa Erdogan, Lina Marie Przywara, Lea Moshauer, Josepha Wirausky, Rosa Sobotta.

rrNico Cochanski freut sich nach seinem TorNico Cochanski freut sich nach seinem Tor

TSV Bemerode setzt Siegesserie fort

Der TSV Bemerode steht nun nach 16 Spielen mit 30 Punkten zumindest vorerst auf Platz 3 der Bezirksliga Hannover Staffel 2 (SV Iraklis Hellas hat ein Spiel wenige und nur zwei Punkte Rückstand) und kann sich schon jetzt auf die Weihnachtsfeier freuen.

von Lajos Nolte | am 21.11.2016


In Bemerode startet die Rückrunde der Bezirksliga Hannover Staffel 2 mit dem Spiel TSV Bemerode gegen FC Can Mozaik. Im ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften stand es nach einem ausgeglichenen Spiel am Ende 2:2. Jedoch konnte sich der TSV zuletzt durch eine Serie von acht ungeschlagenen Spielen mit insgesamt sechs Siegen einen Vorsprung von 14 Punkten auf den FC Can Mozaik herausarbeiten, der hingegen in den letzten fünf Spielen vier Niederlagen einstecken musste.

Der TSV Bemerode startete demnach als klarer Favorit in das Spiel und  wurde dieser Rolle auch sehr schnell gerecht. Daniel Wiese nickte nach einer Ecke von Sebastian Pauls am kurzen Pfosten bereits nach zehn Minuten zum 1:0 ein. Diese frühe Führung sollte aber nicht von Dauer sein, denn im ersten Angriff von Can Mozaik nach dem Wiederanpfiff fiel Stürmer Umut Yildirim im Strafraum der Bemeroder zu Boden und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Dieser wurde in der 12. Minute von Onur Özer verwandelt und das Spiel war wieder ausgeglichen. Der TSV Bemerode reagierte wütend und drückte sofort auf die erneute Führung, für die Nicolas Cochanski dann in der 15. Minute mit einem sehenswerten Linksschuss aus der zweiten Reihe auch sorgte. In der Folge übernahm der TSV Bemerode die Kontrolle über das Spiel und war dem dritten Treffer deutlich näher als Can Mozaik dem Ausgleich. Kurz vor der Pause in der 41. Minute konnte diese Überlegenheit erneut durch Nicolas Cochanski ausgenutzt werden. Cochanski eroberte den Ball in der gegnerischen Hälfte, setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch  und erzielte durch einen flachen Schuss ins kurze Torwarteck das 3:1 für den TSV Bemerode.

Nach der Pause gestaltete sich das Spiel etwas ausgeglichener, doch wieder war es der TSV Bemerode, der das erste Tor erzielen konnte. Guillermo Pablos Villarroel konnte in der 58. Minute aus halblinker Position im Strafraum von Can Mozaik per Pike das  4:1 für Bemerode erzielen. Im Anschluss gab es auf beiden Seiten viele Torchancen und im direkten Gegenzug zu einer Großchance zum 5:1 für den TSV gelang Can Mozaik der Anschlusstreffer. Umut Yildirim stand nach feinem Anspiel plötzlich frei vor Bemerodes Torwart Hendrik Möller und umkurvte diesen in der 65. Minute zum 4:2. Bis zum Schlusspfiff gab es daraufhin auf beiden Seiten noch weitere Chancen, doch keine davon konnte zu einem weiteren Torerfolg genutzt werden.

Der TSV Bemerode steht nun nach 16 Spielen mit 30 Punkten zumindest vorerst auf Platz 3 der Bezirksliga Hannover Staffel 2 (SV Iraklis Hellas hat ein Spiel wenige und nur zwei Punkte Rückstand) und kann sich schon jetzt auf die Weihnachtsfeier freuen. Der FC Can Mozaik hingegen steht mit 13 Punkten nach 15 Spielen auf dem 14. Tabellenplatz.

Der TSV Bemerode bedankt sich ganz besonders bei den Zuschauern, die auch bei diesem Spiel wieder zahlreich vom Spielfeldrand unterstützt haben!



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TSV Bemerode überwintert als Tabellenführer

Dank eines schwer erkämpften, aber verdienten 6:3-Erfolges über die SG Deckbergen/Schaumburg überwintern die Damen des TSV Bemerode an der Tabellenspitze der Landesliga.

von Dirk Wirausky | am 18.11.2016


Nach einer Viertelstunde schien es so, als ob die Frauen des TSV Bemerode einem ungefährdeten Heimsieg entgegenstreben. Lea Moshauer nach Flanke von Janina Breitsch (4.) und Marien Jonas mit einer Energieleistung (14.) hatten die Gastgeberinnen früh mit 2:0 in Führung gebracht. Zudem dominierten die Damen von Trainerin Heidi Kalden die Partie. Doch die kampfstarken Gäste steckten nicht auf - im gleichen Atemzug agierten die Bemeroderinnen nicht mehr konsequent genug und ermöglichten den Deckbergerinnen plötzlich viele Räume. Und das nutzten sie. Zunächst verkürzte Annabel Böhme von der Strafraumgrenze (36.), dann glich Julia Danzinger mit einem herrlichen 25-Meter-Schuss gar aus (43.).

Doch Heidi Kalden fand in der Halbzeitpause die richtigen Worte und wechselte mit Bursa Erdogan neuen Schwung ein. Die Bemeroderinnen drückten direkt nach Wiederanpfiff aufs Tempo. Ein Schuss von Josepha Wirausky knallte an den Pfosten (47.). Kurz darauf fiel ein abgefälschter Freistoß von Janina Breitsch Marien Jonas vor die Füße, die zum 3:2 traf. Der TSV setzte nach - und hatte auch etwas Glück. Zwar konnte SG-Torfrau Celina Dombrowe einen Schuss von Bursa Erdogan abwehren, aber der Ball prallte anschließend vom Kopf ihrer Mitspielerin Julia Remmers zum 4:2 ins eigene Tor.

Doch die Begegnung blieb spannend, zumal Teresa Rovelli in der 67. Minute eine Unachtsamkeit in der Bemeroder Abwehr mit dem Anschlusstreffer zum 4:3 bestrafte. Die Gastgeberinnen blieben jedoch unbeeindruckt, auch wenn sich der Tabellensechste aus dem Schaumburger Land verbissen wehrte und den druckvollen Bemeroderinnen alles abverlangte. Offensivaktionen gab es aber in der Schlussphase kaum noch. Dennoch: Erst als die starke Bursa Erdogan einen abgewehrten Ball volley unter die Latte jagte (82.) war der Heimsieg perfekt. Janina Breitsch machte kurz vor dem Abpfiff mit einem Flachschuss aus zehn Metern das halbe Dutzend voll.

Heidi Kalden war zufrieden. "Wir haben es gegen einen guten Gegner aber unnötig spannend gemacht", meinte sie mit Blick auf die "ärgerlichen Gegentore". Doch vor allem nach der Pause habe ihr Team Druck gemacht und gezeigt, dass es unbedingt gewinnen wolle.

TSV Bemerode: Sarah Nicotra; Amanda Bode, Clara Breitenreiter, Katharina Oeltermann, Janina Breitsch, Sina Schneider, Marien Jonas, Josephin Gernoth, Anna Franziska Geßner, Bursa Erdogan, Lina Marie Przywara, Lea Moshauer, Josepha Wirausky, Rosa Sobotta.

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Wow - Beeindruckender TSV Sieg

TSV Bemerode - MF Göttingen 10:0 (5:0)

von Cordula Anderson | am 17.11.2016


Das Team hatte sich so einiges vorgenommen und zeigte bei Temperaturen Nähe des Gefrierpunkts ein tolles Spiel. Nach einer Viertelstunde waren die Weichen bereits auf Sieg gestellt. Unsere #6 Tanita Grube (Foto vorne in der Hocke) hatte beide Tore zur 2:0 Führung erzielt. Gleich in der 8. Minute gab es eine gute Vorarbeit von Chiara Kaufer und die anschließende Flanke konnte Tanita zum ersten Tor verwerten. Den zweiten Treffer bereitete unsere Spielführerin Fabienne Leifholz mit einem tollen Pass in die Tiefe vor. Tanita schoss dann ins lange Eck. Bemerode hatte extrem viel Ballbesitz und diktierte das Spiel. Das 3:0 schoss unsere #4 Isabel Hinz, die einen Klasse-Querpass von Tanita aufnahm und der Keeperin keine Chance ließ. In der 24. Minute eine kleine Dribbel-Einlage von Aleks Smigielska, die auf Fabi ablegte und schon stand es 4:0. Kurz vor der Pause fiel noch das 5:0. Erneut konnte sich Isabel in die Torschützenliste eintragen. Ein bemerkenswertes Solo mir cleverer Ballführung, abschütteln der Gegnerin und Ausspielen der Torhüterin. 

Gut gelaunt ging es in die Pause und bei einem warmen Getränk besprach man das weitere Vorgehen. Die zahlreichen Fans verweilten weiterhin in der Kälte, ließen sich ein paar warme Getränke schmecken und waren vom flotten Spiel der Pink Ladies angetan. Und genauso engagiert wie man die erste Halbzeit beendet hatte, begann der zweite Spielabschnitt. In einem komplett fairen Spiel standen Lauffreudigkeit und technisch sauberer Fußball im Vordergrund. Die Chancenverwertung war fast optimal, auch wenn Isabel in der 47. Minute eine klare Chance allein vor dem Tor nicht nutzen konnte. Sie schoss die Torhüterin an, den Abstauber nutzte dann aber unsere #17 Janne Casdorff zu ihrem ersten Saisontor. Kurz darauf war Tanita wieder zur Stelle, die einen schönen Pass von Aleks erlaufen konnte und es stand 7:0. Das 8:0 erzielte Aleks dann selber und fünf Minuten später konnte sie erneut Tanita bedienen, die nicht lange fackelte. Den Schlusspunkt zum 10:0 bereitete Fabi vor und Torschützin war ??? Genau - Tanita !!! Sie war heute Girl of the Match, in Präzision nicht zu übertreffen. 

Das Team war hervorragend aufgetreten und konnte spielerisch überzeugen. Die Mädels von MF Göttingen haben ganz sicher mehr drauf, konnten es aber gegen eine clevere, sehr gute Bemeroder Mannschaft nicht abrufen. Respekt, dass der Gegner in keiner Phase des Spiels aufgegeben hatte und immer wieder versuchte nach vorne zu spielen. Die Bemeroder Defensive war zwar nicht ganz so oft gefordert, aber in den wenigen Momenten zur Stelle. Trainerin Cordula Anderson gefiel die variantenreiche Spieleröffnung von hinten. Ein unauffälliges, aber gutes Spiel absolvierte Janika Jehnes nach ihrer Einwechslung. Es gab natürlich Lob fürs ganze Team! 

Die Hinrunde ist mit dem Spiel gegen MF Göttingen beendet. Man belegt einen passablen 5. Platz. Nun liegt erneut ein spielfreies Wochenende vor dem Team und dann startet man bereits in die Rückrunde.

rrFreude bei Timo Lindemann nach dem frhen 1:0Freude bei Timo Lindemann nach dem frühen 1:0

Bemerode besiegt auch Mühlenberg

Das Team von Martin Becker und Sascha Erdmann holt den fünften Sieg in Folge

von Malte Oberbeck | am 15.11.2016


Zum Abschluss der Hinrunde kam der Mühlenberger SV auf die Sportanlage der Bemeroder. Nach zuletzt sieben ungeschlagenen Spielen stand die Bemeroder Mannschaft vor dem Spiel auf einem sehr guten fünften Tabellenplatz. Der Gegner reiste als Tabellenvorletzter an, wobei sie in dieser Saison noch nie mit komplettem Kader antreten konnten. Außerdem sind die Spiele zwischen Mühlenberg und Bemerode die letzten Jahre immer umkämpft und eng gewesen.

Die Bemeroder Jungs legten stark los und konnten bereits nach zwei Minuten das 1:0 erzielen. Hendrik "Chicken" Hahne wird über rechts geschickt und legt perfekt auf Timo Lindemann quer. Den Mühlenbergern waren die Misserfolge der letzten Wochen anzumerken, denn sie agierten folglich sehr zögerlich und unsicher. Bemerode ließ den Ball gut laufen, erspielte sich auch Möglichkeiten, allerdings keine zwingenden. In der 32. Spielminute setzte sich ein Mühlenberger gekonnt durch und kann von der Mittellinie bis in den Strafraum durchdringen, den freien Mitspieler anspielen und dieser braucht nur noch einzuschieben. Die erste richtige Chance auf Seiten der Mühlenberger. Von da an war es ein offenes Spiel, mit viel Hin und Her. Kurz vor der Halbzeit verliert Bemerode den Ball in der Vorwärtsbewegung, so dass ein Mühlenberger zwischen den unsortierten Defensivspielern durchstecken kann. Der angespielte Stürmer überlupft Hendrik Möller im Kasten der Bemeroder zur Führung für Mühlenberg.

Nach der Pause waren die Bemeroder Jungs bemüht das Spiel in die Hand zu nehmen, was jedoch nicht wirklich gelang. Erst durch einen direkt verwandelten Freistoß in der 64. Minute von Hendrik Hahne konnte der Ausgleich erzielt werden. Dies gab ein wenig Auftrieb, den Timo Lindemann für seinen zweiten Treffer nutzte. Vier Minuten nach dem Ausgleich wird er über rechts geschickt, bringt den Ball mit rechts in den Fünfmeterraum und ohne Bemeroder Beteiligung findet er den Weg ins Tor. Der Mühlenberger Torwart sah dabei nicht ganz so gut aus. Anschließend hat Pablo Villarroel noch die Entscheidung auf dem Fuß, doch in einer Eins-gegen-Eins-Situation schießt er leider den Torwart an. Somit blieb es beim 3:2 für den TSV. In der Nachspielzeit nahm das bis dahin weitgehend faire Spiel aber leider noch eine Wendung. Während seiner Auswechslung holt sich Hahne erst die gelbe Karte wegen Zeitverzögerung und lässt sich dann zu einer Beleidigung in Richtung der Mühlenberger Bank hinreißen. In der gleichen Szene wirft ein Mühlenberger Ergänzungsspieler TSV-Trainer Martin Becker mit dem Ball ab. Somit gibt es zwei Platzverweise für zwei nicht auf dem Platz stehende Spieler. Sowas erlebt man auch nicht alle Tage.

Der Ausblick auf die nächsten Wochen könnte etwas besser sein. Karsten Malarowski fällt wegen der Verletzung gegen Luthe einige Wochen aus, Nico Niemann verabschiedet sich in den Urlaub und die Sperre aufgrund der unnötigen roten Karte wird die restlichen drei Aufgaben für die Bemeroder nicht leichter machen in diesem Jahr. Jedoch ist der Kader in der Breite gut genug besetzt, um diese Ausfälle wegzustecken. Jetzt sind die nachrückenden Spieler gefordert den Aufwärtstrend des Teams zu bestätigen und die Serie, von inzwischen acht ungeschlagenen Spielen, weiter auszubauen. Bedanken möchte sich das ganze Team bei den zahlreichen Zuschauern! Wir hoffen auch nächste Woche beim Heimspiel gegen Can Mozaik auf euer Interesse. Anpfiff ist am Sonntag um 15:15 Uhr.

rr... knapp am Kasten vorbei.... knapp am Kasten vorbei.

Bemerode baut Erfolgsserie weiter aus

Durch den 3:1 Sieg bei Luthe festigt Bemerode den fünften Tabellenplatz

von Nico Niemann | am 08.11.2016


Nach dem knappen 1:0 Erfolg beim TuS Davenstedt stand für den TSV Bemerode das nächste Auswärtsspiel gegen den starken Aufsteiger TSV Luthe an. Für den gelbgesperrten Hendrik Hahne beorderte Trainer Martin Becker Guillermo Pablos Villarroel ins Sturmzentrum während Sebastian Pauls ins rechte Mittelfeld rückte.

Trotz des nicht einfach zu bespielenden Platzes versuchten beide Mannschaften von Beginn an aktiv nach vorne zu spielen. Hierbei erspielten sich die "Bemeroder Jungs" ein leichtes Übergewicht, waren jedoch im Abschluss nicht konsequent genug. So war es der TSV Luthe mit Steffen Eickemeier, der eine Nachlässigkeit auf der rechten Bemeroder Seite ausnutzte und mit seinem Schuss ins kurze Eck auch den Torwart nicht allzu gut aussehen ließ (1:0, 17. Minute). Von dem Rückstand ließ man sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und wurde postwendend belohnt. Nach einem Einwurf setzte sich Pablos Villarroel gut über links durch und seine scharfe Flanke konnte von Simon Eickemeier nur noch eigene Tor abgefälscht werden (1:1, 20. Minute).

In der zweiten Halbzeit verlagerte sich das Spiel zunächst etwas in die Bemeroder Hälfte und Luthe erhöhte den Druck, ohne dabei wirklich zwingende Chancen zu kreieren. Bemerode blieb vor allem durch Konter und Standards gefährlich und hätte bereits nach einer Ecke und Doppelchance durch Tim Grahle und Timo Lindemann in Führung gehen können/müssen. Kurze Zeit später machte es Letztgenannter aber besser und verwertete einen Freistoß von Nico Niemann per Kopf zum 2:1 (67. Minute). Anschließend blieben die Gäste am Drücker und konnten nur acht Minuten später die Vorentscheidung erzielen: Nach schöner Kombination über Nico Cochanski und wieder Pablos Villarroel musste Timo Lindemann aus kurzer Distanz nur noch einschieben.

Unterm Strich ein verdienter Erfolg, bei dem man zusätzlich zur stabilen Defensive auch spielerisch mehr Akzente als in den letzten Auswärtsspielen setzen konnte. Mit dem Sieg sichern die "Bemeroder Jungs" ihren fünften Tabellenplatz und gehen voller Selbstvertrauen in die kommenden beiden Heimspiele. Einziger Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Karsten Malarowski, der sich ohne Fremdeinwirkung eine Muskelverletzung zuzog. Gute Besserung!

Das nächste Spiel findet wieder auf dem geliebten heimischen Kunstrasen statt. Der Gegner am Sonntag, 13.11. um 15:15 Uhr, wird der Mühlenberger SV sein. Kommt und unterstützt unsere Bemeroder Jungs!



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