Zur zweiten englischen Woche im April waren die Bemeroder Jungs am Dienstagabend beim TuS Altwarmbüchen zu Gast. Für den Vorletzten aus dem Nordosten Hannovers zählte nur ein Sieg, um die minimalen Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten. Wir hingegen holten aus den letzten vier Spielen zehn Punkte und wollten diesen Lauf unbedingt fortsetzen.
Dementsprechend konzentriert und engagiert trat der TSV auf und wurde seiner Favoritenrolle zunächst gerecht. Nach starkem Pressing von Leo erzwangen wir einen Ballverlust des gegnerischen Außenverteidigers. Über zwei Stationen kam der Ball zurück zu Leo, der auf Perrin ablegte – und dieser blieb frei vor dem Tor eiskalt (6.). Wenig später folgte der nächste Treffer: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und einem präzisen Steckpass lief David allein auf das Tor zu und erhöhte auf 2:0 (16.). Alles deutete auf einen souveränen Auswärtssieg hin, doch weitere Chancen zum 3:0 blieben ungenutzt. In der Folge gaben wir die Kontrolle über das Spiel zunehmend ab, verteidigten nicht mehr konsequent und verloren die Bälle zu leichtfertig. Zwar ließen wir zunächst kaum Chancen zu, doch ein unnötiger Elfmeter kurz vor der Pause führte zum 2:1-Anschlusstreffer (41.). So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit.
Allen war klar, dass die ersten Minuten nach Wiederanpfiff entscheidend sein würden – und die Gastgeber erwischten den besseren Start. Innerhalb von nur vier Minuten drehte Altwarmbüchen die Partie auf 3:2 (47., 49.). Es entwickelte sich nun ein wildes Spiel, in dem beide Teams die Defensive vernachlässigten. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Im direkten Gegenzug spielte Niklas Mauer einen langen Ball über die rechte Seite, der Torwart irrte im Niemandsland, und Paul Götting stellte auf 3:3 (50.). Wenig später setzte sich Jasper Kernchen über rechts durch, sein Ball rutschte bis zum zweiten Pfosten durch, wo Leo Bült zur erneuten Führung einschob (60.). Ein katastrophaler Fehlpass des gegnerischen Torhüters ermöglichte Paul Götting schließlich das 5:3 (63.). Doch entschieden war das Spiel noch lange nicht: Die gegnerische Nummer 16 schnürte seinen Dreierpack und verkürzte per Kopf auf 4:5 (68.). Auch auf Seiten des TSV ragte ein Spieler heraus: Perrin Willmann traf noch zweimal und machte mit seinen Toren zum 6:4 und 7:4 alles klar – darunter ein sehenswerter direkt verwandelter Freistoß (80., 87.). Der späte Gegentreffer zum 7:5 (90.) änderte nichts mehr am Ausgang der Partie.
Kurios am Rande: Nach dem Anschlusstreffer verzichtete der Kapitän des TuS Altwarmbüchen in Absprache mit dem Schiedsrichter auf eine Nachspielzeit, sodass pünktlich nach 90 Minuten abgepfiffen wurde.
Ein wildes Spiel ging zu Ende – ein Fest für die Zuschauer und mitunter schwer zu greifen für das Trainerteam. Am Ende zählt jedoch das Wichtigste: drei Punkte! Damit bleiben wir weiterhin in der Erfolgsspur.
Getrübt wurde die gute Stimmung allerdings durch eine schlechte Nachricht: Michel Hagen hat sich am Sonntag gegen Ramlingen das vordere Kreuzband gerissen. Wir wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung und freuen uns schon jetzt auf sein Comeback!
Eure Bemeroder Jungs
Am Sonntag stand für den TSV das nächste Auswärtsspiel an. Gegner war kein Geringerer als der Tabellenführer aus Ramlingen. Doch nach drei Siegen in den vergangenen Spielen waren die Bemeroder Jungs weiterhin motiviert, Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.
Auf einem Rasen, der eher an eine Liegewiese im Freibad als an einen Golfplatz erinnerte, war das Spiel von Beginn an von langen Bällen geprägt. Nach etwa 35 Minuten setzte sich David Oduneye nach einem regelrechten „Kometenschießen“ gegen die gegnerischen Verteidiger durch und war im Strafraum nur noch durch ein Foul zu stoppen. Den folgerichtigen Strafstoß verwandelte Niklas Mauer sicher – bei seiner Quote dürfte wohl bald ein Anruf von Christian Titz mit einem Vertragsangebot folgen.
Mit der Halbzeitführung im Rücken ging es in die Pause. Doch die Führung hielt im zweiten Durchgang nicht lange: In der 58. Minute rutschte ein Ball durch die ansonsten stabile Bemeroder Defensive und wurde von einem Ramlinger Spieler über die Linie gedrückt. Die folgenden 30 Minuten brachten auf beiden Seiten keine nennenswerten Torchancen mehr hervor, sodass sich Bemerode nach 90 Minuten über einen weiteren Punkt im Abstiegskampf freuen durfte.
Ein besonderer Dank geht an unseren Edelfan Hartmut, dem das Gekicke so gut gefallen hat, dass er die Mannschaft mit einer Kiste belohnte.
Von Beginn an war klar, dass der Platz heute ein Gegner für sich sein würde. Viele Ballannahmen versprangen, Pässe blieben im Rasen hängen oder fanden schlicht nicht den Mitspieler. Statt über die Außen zu kombinieren, ging zu viel durch die Mitte – und dort wurde es eng.
Die Bemeroder Fans litten mit. Manch einer hätte am liebsten selbst den Ball über die Linie gedrückt, doch egal wie sehr die Mannschaft anrannte: Der Ball wollte einfach nicht ins Tor.
Währenddessen stärkten sich die TSV-Eltern mit selbst gebackenem Kuchen und einem heißen Kaffee und hofften auf eine bessere zweite Hälfte.
Die Halbzeitansprache des Trainerteams zeigte sofort Wirkung. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff brachte ein schön getretener Eckball Unruhe in den Strafraum der Borussen. Ein kurzes Durcheinander, ein glücklicher Abpraller – und der Ball zappelte im Netz. 1:0 für Bemerode.
Das Tor gab spürbar Selbstvertrauen. Die Gastgeber kombinierten nun sicherer, gewannen mehr Zweikämpfe und spielten mutiger nach vorne. Gleichzeitig boten sich Borussia Hannover einige Kontergelegenheiten, doch entweder gingen die Abschlüsse am Tor vorbei oder wurden vom souveränen TSV-Keeper entschärft.
In der 40. Minute folgte der nächste Höhepunkt: Ein sehenswertes Solo, technisch stark und mit viel Tempo, endete im 2:0. Fünf Minuten später fiel die Entscheidung – ein sauber herausgespielter Angriff führte zum 3:0 und machte den Heimsieg perfekt.
Doch der Tag war damit längst nicht vorbei. Auf Einladung des Clubwirtes ließ die Mannschaft den Mittag gemeinsam ausklingen – mit Burgern, Pommes und dem Auswärtsspiel von Hannover 96 auf der Großbildleinwand.
Auch der Chef der Firma Mewes Maler, langjähriger Sponsor des TSV, schaute vorbei und zeigte sich sowohl vom Spiel als auch von den kulinarischen Highlights begeistert.
Ein verdienter Heimsieg, der vor allem durch eine starke zweite Halbzeit und die hervorragende Trainingsarbeit möglich wurde. Die Trainer waren sichtlich zufrieden – und die Fans konnten am Ende doch noch jubeln.
Der TSV Bemerode hat mit einer überzeugenden und über weite Strecken dominanten Leistung einen verdienten Sieg eingefahren und damit seine starke Form eindrucksvoll bestätigt. Von Beginn an war spürbar, dass die Mannschaft an die Erfolge der vergangenen Wochen anknüpfen wollte. Mit viel Einsatz, klarer Struktur im Spielaufbau und hoher Laufbereitschaft setzte Bemerode den Gegner Niedersachsen Döhren früh unter Druck.
Bereits in der 13. Minute wurde dieser Aufwand belohnt: Nach einem gut vorgetragenen Angriff war es Paul Götting, der die Übersicht behielt und den Ball zur verdienten 1:0-Führung im Netz unterbrachte. Auch in der Folge blieb Bemerode die aktivere Mannschaft, ließ Ball und Gegner laufen und überzeugte insbesondere durch ein diszipliniertes Abwehrverhalten, das kaum gefährliche Aktionen zuließ.
Nach der Pause knüpfte Bemerode nahtlos an die starke erste Hälfte an und erhöhte den Druck weiter. In der 62. Minute war es schließlich Perrin Willmann, der mit einem sehenswerten Treffer auf 2:0 stellte. Die Mannschaft zeigte sich weiterhin spielfreudig und effektiv vor dem Tor: Nur vier Minuten später, in der 66. Minute, traf Alan Coleman zum 3:0 und sorgte damit frühzeitig für klare Verhältnisse.
Die Partie kippte endgültig in der 70. Minute, als Niedersachsen Döhren nach einer Roten Karte in Unterzahl weiterspielen musste. Bemerode nutzte die sich bietenden Räume konsequent, spielte weiter nach vorne und wurde erneut belohnt: Perrin Willmann schnürte in der 73. Minute seinen Doppelpack und erhöhte auf 4:0.
In der Schlussphase ließ die Konzentration bei Bemerode etwas nach, wodurch Niedersachsen Döhren noch zu zwei Treffern kam. Diese späten Gegentore änderten jedoch nichts mehr am Spielverlauf, da der Sieg zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet war.
Ausschlaggebend für den Erfolg war vor allem das geschlossene Auftreten der Mannschaft. Die Defensive stand über weite Strecken sicher und ließ nur wenige Chancen zu, während die Offensive ihre Möglichkeiten konsequent nutzte. Besonders hervorzuheben ist der mannschaftliche Zusammenhalt, der sich in allen Spielphasen widerspiegelte – sowohl im Angriff als auch in der Rückwärtsbewegung.
Zum Schluss möchten wir uns bei allen bedanken, die uns wieder tatkräftig unterstützt und zur Seite gestanden haben – sowohl auf als auch neben dem Platz.
Am Sonntag geht es dann gegen die zweite Vertretung von Ramlingen-Ehlershausen mit einem sehr formstarken Team.
Im Auswärtsspiel gegen Engelbostel-Schulenburg stand für den TSV Bemerode einiges auf dem Spiel. Gegen den Tabellen-Sechsten ging es darum, sich mit einem Sieg Luft im Abstiegskampf zu verschaffen – und genau das gelang der Mannschaft eindrucksvoll.
Von Beginn an zeigte Bemerode eine konzentrierte und kämpferische Leistung. In der ersten Halbzeit ließ die Defensive nur wenige Chancen des Gegners zu. Zwar kam Engelbostel-Schulenburg zu ein paar Möglichkeiten, wirklich gefährlich wurde es jedoch nicht.
Auch im zweiten Durchgang präsentierte sich der TSV weiterhin stabil und ließ dank großem Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit kaum noch etwas zu. Die Partie blieb lange ausgeglichen, doch Bemerode glaubte weiter an seine Chance.
In der 62 Minute wurde der Einsatz schließlich belohnt: Nach einem Fehler in der Abwehrkette von Engelbostel-Schulenburg nutzte David Oduneye die Gelegenheit eiskalt und erzielte den entscheidenden Treffer zum 0:1.
Am Ende nahm der TSV Bemerode verdient drei Punkte mit nach Hause und verschafft sich damit wichtige Punkte im Tabellenkeller.
Wichtiger Sieg im Sechs-Punkte-Spiel gegen Blaues Wunder
Nach einem spielfreien Wochenende über Ostern stand ein wegweisendes Auswärtsspiel bei der SG Blaues Wunder an.
Von Beginn an war der TSV Bemerode gut im Spiel und setzte früh ein erstes Ausrufezeichen: David kam zu einer großen Chance, traf jedoch nur den Pfosten. In der Folge konnte sich der TSV Bemerode für die starke erste Halbzeit nicht belohnen. Auch Florian und Jasper scheiterten mit guten Möglichkeiten, sodass es zur Pause beim 0:0 blieb.
Zu Beginn der zweiten Hälfte kam die SG Blaues Wunder etwas besser ins Spiel, ohne sich jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Der TSV Bemerode kämpfte sich zunehmend zurück in die Partie und wurde schließlich belohnt: Nach schöner Vorlage von Flo erzielte Paul die verdiente 0:1-Führung.
Die Gastgeber waren um eine schnelle Antwort bemüht, doch stattdessen konnte der TSV Bemerode durch Perrin auf 0:2 erhöhen. In der Schlussphase versuchte die SG Blaues Wunder noch einmal alles und kam auch zu einem Treffer, der jedoch vom Schiedsrichtergespann aberkannt wurde, da der Ball zuvor von einem Spieler der SG Blaues Wunder mit der Hand mitgenommen worden war.
Am Ende stand ein wichtiger Auswärtssieg im Sechs-Punkte-Spiel für den TSV Bemerode. Vielen Dank an alle Zuschauer, die uns unterstützt haben!