Auf dem feuchten Rasen des A-Platzes der BSA in Bemerode trafen am Sonntagvormittag zwei individuell stark besetzte Teams aufeinander.
Trotz der Umstellung auf Naturgrün, die es für beide Teams zu meistern galt, entwickelte sich von Beginn an eine sehr gute Landesliga-Partie mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Das Chancenplus lag dennoch auf Seiten der Gastgeber; vor allem nach Steckpässen über die linke Offensivseite ergaben sich einige Möglichkeiten, die entweder ungenutzt blieben oder der finale Pass zu ungenau kam.
Anfang des zweiten Abschnittes konnten sich die Bemeroder Jungs bei ihrem Keeper Stefan Zovko bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Im Anschluss an einen Eckball parierte er den Schuss des freistehenden Havelsers mit einem starken Reflex. In der 78. Min schoss Bemerodes Kapitän 'Manni' Länger nach schöner Stafette über die linke Seite gekonnt in den Winkel des Havelser Gehäuses zum 1:0-Führungstreffer ein und erlöste somit sein Team, Trainer und Zuschauer. Lediglich sechs Minuten später verwertete der eingewechselte Carlo La Terza wiederum auf Vorlage von Sven Markwica eine Hereingabe in unnachahmlicher Manier per Flugkopfball und sorgte somit für die Vorentscheidung (84.Min.) .
Der Heimsieg geht unter dem Strich in Ordnung, mit etwas mehr Glück hätten die Gäste aus Havelse aber auch etwas Zählbares aus dem Südosten Hannovers mitnehmen können.
Nun gilt es am kommenden Samstag (14 Uhr) beim Auswärtsspiel gegen die Samtgemeinde Niederwöhren/Enzen die Hausaufgaben zu erledigen und sich erst im Anschluss voll auf DAS Topspiel der A-Jugend-Landesliga beim 1. FC Wunstorf (Mittwoch 25.04., 19:30h) zu fokussieren.
Unglaublich aber wahr - Bemerode konnte in der Saison 2017/18, genau genommen am 21. Spieltag, sein erstes Heimspiel auf dem A-Platz austragen. Die Vorfreude war groß und die erste Elf konnte den Schwung auch gleich mit auf den Rasen bringen. Von Beginn an wurde die Partie überlegen gestaltet. Der Ballbesitz war vermehrt auf Bemeroder Seite, jedoch wirkte das Ganze noch nicht souverän. Es wurde etwas zu ungenau gespielt und der Ball des Öfteren zu leicht hergeschenkt. Dennoch war man, im Gegensatz zu den letzten beiden Partien, gewillt einen Spielaufbau zu betreiben und dies klappte aus der gut organisierten Abwehr heraus ordentlich. Preußen Hameln wirkte verunsichert. Sie agierten mit langen Bällen in die Spitze, die von der Bemeroder Viererkette häufig direkt abgefangen wurden.
In der 15. Minute ging Bemerode in Führung. Eine eigentlich harmlose Ecke fand irgendwie den Weg bis zum zweiten Pfosten, wo Steffen Krumpholz locker vollendete.
Nach etwa 30 Minuten setzte sich Hendrik Hahne an der Mittellinie in einem Zweikampf mit seiner geballten Erfahrung durch, spielte den Ball steil in Richtung des Außenstürmers und wird eine Sekunde später rüde von hinten angegangen. Der Schiedsrichter entschied auf Platzverweis, was hart, aber durchaus vertretbar war.
In der Folge erspielte sich Bemerode zwei exzellente Torchancen über den nimmermüden Nico "Super-Saiyajin" Cochanski, der sich stark über Außen durchtankte und jeweils auf einen mitgelaufenen Bemeroder quer legte. Leider erfolgten die beiden Abschlüsse nicht zwingend genug. Außerdem wurde auf Timo Lindemann durchgesteckt, er scheiterte jedoch freistehend am gegnerischen Keeper. Das zweite Tor fiel kurz vor der Pause. Armin Ziegenbein verwandelte einen an ihm verursachten Foulelfmeter. Die Hamelner hatten einen mehr oder weniger gefährlichen direkten Freistoß und einen Sololauf mit ungenauem Abschluss zu verzeichnen. Beide Male musste unser Torwart Arne Gilster nicht eingreifen.
Nach der Pause änderte sich nicht viel, nur die Taktzahl an guten Möglichkeiten nahm zu. Die Bemeroder Jungs stürmten, erspielten sich Chancen und vergaben zum Teil kläglich. In dieser Phase hätte der wohl bekannteste Sack der Welt zugemacht werden müssen.
In der 60. Minute dann die große Überraschung: Trinkpause! Der Schiedsrichter entschied sich das Spiel bei sonnigen 17 Grad für eine Trinkpause zu unterbrechen.
Nun ja, das schien geholfen zu haben. Denn nur fünf Minuten später erzielte Armin seinen zweiten Treffer nach abermaliger schöner Vorarbeit von Cochanski. Immer wieder wurden starke Angriffe gezeigt. Bei den Hamelnern machte sich die Unterzahl bemerkbar. Doch egal wer sich im Abschluss versuchte, keiner konnte vollenden.
Aus dem Nichts kam Hameln dann zum 1:3. Ein lang geschlagener Ball kam postwendend zurück, ein Hamelner Stürmer verarbeitete ihn und zog direkt ab. So schnell kann es gehen. Doch das war es noch nicht. Keine fünf Minuten später segelte wieder ein hoher Ball in Richtung Viererkette. Zwei Bemeroder behinderten sich und der Ball sprang an einen Arm. Der folgende Freistoß wurde in die Mauer gesetzt, nur leider schützte Yannik sein Gesicht ebenfalls mit dem Arm. Da dies verboten ist, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Jener wurde verwandelt und auf einmal war Hameln ohne eine wirkliche Torchance wieder dran.
Fünf Minuten vor dem Ende ereignete sich noch eine unschöne Szene an der linken Eckfahne des Hamelner Gehäuses. Tim Geburzi versuchte den Ball gegen zwei Gegner zu behaupten und ließ sich immer weiter zur Eckfahne drängen. Und dann passierte es. Ebendiese Eckfahne fuhr ihm eiskalt von der Seite in die Beine. Von der Bank hörte man nur ein lautes "Heeeeeeeey", doch der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf "Ball gespielt". An dieser Stelle gute Besserung an Tims rechten Fuß!
Cochanski krönte seine sehr gute Leistung an diesem Tag mit dem 4:2. Den Schlusspunkt setzte die "Furia Roja" Guillermo Estaban Sergio Ándres (etc.) Pablos Villarroel mit einem wirklich schönen Treffer, der leider nicht entsprechend gefeiert wurde. Eine Seitenverlagerung nahm der stark spielende Pablo gut mit in Richtung Tor und überlupfte den herauskommenden Torwart sehenswert. Danach pfiff der Schiedsrichter ab.
Nach dem Spiel ärgert man sich sowohl über die Vielzahl der ausgelassenen Torchancen, als auch über die beiden unnötigen Gegentore. Sei es drum, Bemerode bleibt oben dran und das ist was zählt! Die dominant geführte Partie macht Lust auf mehr. Nächste Woche gastieren die Bemeroder Jungs in Springe. Die Springer kämpfen gegen den Abstieg, Bemerode muss siegen, um oben dran zu bleiben. Dies wird keine einfache Aufgabe.
Man war zu Gast beim VfL Eintracht Hannover I und musste erstmal dem schlechten Wetter trotzen. Es regnete zu Beginn der Partie ordentlich und die jungen Kickerinnen hatten schon ein bisschen Probleme mit dem glitschigen Untergrund. Der TSV spielte aber munter nach vorne und nach 9 Minuten führte man schon 4:1. Den vielen Zuschauern wurde ein flottes Spiel von beiden Teams geboten und bis zur Pause konnte Bemerode auf 5:2 erhöhen. Einige Tore waren besonders sehenswert, weil hervorragend herausgespielt und es gab auch das ein oder andere schöne Solo zu bestaunen.
Nach der Pause machte der Gastgeber noch etwas Druck und kam bis auf 3:5 wieder ran. Bemerode agierte in einigen Situationen etwas sorglos, aber nach kürzester Zeit drehten sie nochmal auf. Dreimal konnten sie die gute Eintracht-Torhüterin noch überwinden und dann erfolgte schon der Schlusspfiff. Besonders zweikampfstark spielte Lea in der Defensive und krönte ihre gute Leistung auch noch mit 2 Toren. Möglich wurde der 10. Sieg im 10. Spiel aber durch eine gute Mannschaftsleistung und durch einige ganz clevere und schöne Spielzüge!
Übrigens, wir suchen noch sportliche Mädels der Jahrgänge 2008 und 2009 zum Aufbau von Jahrgangsteams. Ein lizenziertes und motiviertes Trainer-Trio steht der Mannschaft zur Verfügung. Informationen gibt es unter Tel. 0176-11289111.
Es spielten: Marlene - Sophie - Cristina - Aurelia - Ivory - Jenny (1) - Lina - Lea (2) - Jolina (2) - Yolanda (3)
(In Klammern die Torschützen)
"Ohne Sie gäbe es Plätze ohne Linien und Bälle ohne Luft." Mit diesem Zitat aus der DFB-Aktion Ehrenamt begrüßte NFV-Präsident Günter Distelrath die niedersächsischen Ehrenamtspreisträger 2017 zum Dankeschön-Wochenende des NFV in Barsinghausen. Er bezeichnete die freiwilligen Helferinnen und Helfer als "Riesen, auf deren Schultern man sicher stehen würde." Zudem unterstrich der 68-Jährige die Bedeutung des vom Ehrenamt lebenden Amateurfußballs für den Erfolg des Spitzenfußballs. Distelrath: "Es ist ein Kreislauf, den wir uns immer wieder bewusst machen sollten: "Wenn es an der Basis gut funktioniert, dann klappt es auch an der Spitze. Und damit es an der Basis gut funktioniert, brauchen wir ein starkes Ehrenamt."
Etwa 1,7 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich für den Fußball, mehr als 600.000 davon regelmäßig in einem Fußballverein. Bereits 1997 - also vor nunmehr 21 Jahren - hat der DFB seine Ehrenamtsaktion zur Stärkung freiwilliger Vereinsmitarbeit ins Leben gerufen. Bundesweit werden seitdem jährlich rund 400 Männer und Frauen mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet, die mit großem Engagement freiwilligen Dienst in ihren Vereinen leisten.
In Niedersachsen waren es 40 verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - pro Kreis eine Siegerin bzw. ein Sieger - denen der DFB mit der Verleihung des Ehrenamtspreises 2017 für ihre geleistete Arbeit ein besonderes Dankeschön aussprach. Dem Dank des DFB an die niedersächsischen DFB-Ehrenamtspreisträger/innen schloss sich der NFV mit der Ausrichtung eines Erlebniswochenendes vom 6. bis 8. April an. Diese inzwischen lieb gewonnene Tradition, zu der der Verband auch die Partnerinnen und Partner der Ehrenamtler einlädt, wurde 1998 begründet, als vom 1. bis 3. Mai das erste Dankeschön-Wochenende in Barsinghausen ausgerichtet wurde.
"Ohne die Unterstützung und das Verständnis der sogenannten 'besseren Hälften' wäre das, was Sie leisten, gar nicht leistbar", betonte Distelrath, für den die Förderung und Würdigung des ehrenamtlichen Engagements zu den wichtigsten Anliegen seiner Präsidentschaft zählt. Am Auftaktabend begleitete der NFV-Präsident die Ehrenamtler zum Nordderby zwischen Hannover 96 und Werder Bremen. Nach dem Empfang durch 96-Präsident Martin Kind im Innenraum der HDI-Arena sah die Gruppe einen verdienten 2:1-Erfolg der niedersächsischen Gastgeber.
Die Ehrenamtskommission des NFV unter Leitung des Landesehrenamtsbeauftragten Hermann Wilkens (Papenburg) hatte für die Dankeschön-Veranstaltung wieder einmal viele Highlights vorbereitet. Neben Bundesliga-Fußball stand die Einfahrt in den Klosterstollen Barsinghausen auf dem Programm, wo die Gäste einen Eindruck über die mehr als 300-jährige Geschichte des Bergbaus am Deister bekamen.
Am Abschlusstag, dem Sonntagvormittag, gab Harm Osmers interessante Einblicke in den Alltag eines Bundesligaschiedsrichters. Der 33-Jährige aus dem NFV-Kreis Verden, der seit 2016 im deutschen Fußball-Oberhaus pfeift, hatte im Dezember 2017 Geschichte geschrieben, als er im Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München (0:1) als erster Schiedsrichter aufgrund des Videobeweises eine Rote Karte zurücknahm. "Auf dem Platz verhalte ich mich so, als würde es den Videobeweis gar nicht geben", sagte Osmers unter anderem zu dieser Thematik.
Die niedersächsischen Kreissieger des DFB-Ehrenamtspreises 2017
Bezirk Braunschweig: Mathias Fuchs (HSC Leu 06 Braunschweig, Kreis Braunschweig), Christian Kasten (VfL Vorhop, Kreis Gifhorn), Birgitt Wunsch (VfL Rottorf/Klei, Kreis Helmstedt), Andrea Stricks (SVG Einbeck 05, Kreis Northeim-Einbeck), Matthias Schaper (TSV Arminia Vöhrum, Kreis Peine), Günter Otto (VfL Wolfsburg, Kreis Wolfsburg), Norbert Lachnit (SV Neiletal, Kreis Norharz), Harry Klameth (TSV Ebergötzen, Kreis Göttingen-Osterode).
Bezirk Hannover: Volker Borrmann (TSG Osterholz-Gödestorf, Kreis Diepholz), Hermann Giesemann (HSC BW Schwalbe Tündern, Kreis Hameln-Pyrmont), Wolfgang Laas (MTV Engelbostel-Schulenburg, Kreis Hannover-Land), Sascha Falkenreck (TSV Bemerode, Kreis Hannover-Stadt), Günther Herzke (SV Heinum, Kreis Hildesheim), Hansjörg Kohlenberg (FC Stadtoldendorf, Kreis Holzminden), Friedhelm Fahrenholz (SV Duddenhausen, Kreis Nienburg), Sven Kögler (VfR Evesen, Kreis Schaumburg).
Bezirk Lüneburg: Martin Cordua (ESV Fortuna Celle, Kreis Celle), Alice Roth (SG Schiffdorf/Sellstedt/Ballsport, Kreis Cuxhaven), Michael Dröscher (Germania Walsrode, Kreis Heidekreis), Karsten Egler (FC Rosengarten, Kreis Harburg), Simone Waßmann (FC SG Gartow, Kreis Lüchow-Dannenberg), Frank Eschen (Ochtmisser SV, Kreis Lüneburg), Rolf Müller (TSV Lesumstotel, Kreis Osterholz), Ulf Baden (FC Hesedorf/FSV Hesedorf/Nartum, Kreis Rotenburg), Horst Richters (TSV Buxtehude-Altkloster, Kreis Stade), Andreas Rösler (SV Ostedt, Kreis Uelzen), Jörg von Ahsen (TSV Brunsbrock, Kreis Verden).
Bezirk Weser-Ems: Wolfgang Gerve (SVE Wiefelstede, Kreis Ammerland), Gerd Berends (SG Egels-Popens, Kreis Ostfriesland/ehemals Aurich), Albert Evers (TSV Georgsdorf, Kreis Grafschaft Bentheim), Andreas Borchers (SV Blau-Weiß Galgenmoor, Kreis Cloppenburg), Carsten Krause (FT 03 Emden, Kreis Ostfriesland/ehemals Emden), Reinhard Deermann (SC Baccum, Kreis Emsland), Kai Schaffranek (TuS Sillenstede, Kreis Friesland), Holger Janssen (TSV Idafehn, Kreis Ostfriesland/ehemals Leer), Aloysius Meyer (VfL Oldenburg, Kreis Oldenburg-Stadt), Michael Würdemann (Harpstedter TB, Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst), Werner Rehkamp (TuS Bersenbrück, Kreis Osnabrück-Land), Aleksandar Valjanov (VfB Schinkel, Kreis Osnabrück-Stadt), Ernst Bursy (Rot-Weiß Damme, Kreis Vechta), Thomas Neumann (1. FC Nordenham, Kreis Wesermarsch), Torben Schlapkohl (WSC Frisia von 1895, Kreis Wilhelmshaven), Heiko Recker (TSV Langeoog, Kreis Ostfriesland/ehemals Wittmund).
Der Text wurde vom NFV am 10.11.2018 als Pressetext veröffentlicht.
Man merkte von Anfang an, dass beide Mannschaften mit allen Mitteln versuchen wollten, sich in der oberen Tabellenregion weiter festzubeißen und das Spiel zu gewinnen. Wobei gerade die Gastgeber mit vielen Nickeligkeiten und Fouls den Spielfluss unterbanden. Sie waren es aber auch, die besser ins Spiel fanden und die ersten 5-10 Minuten gleich voll präsent waren und unsere Jungs mit langen Bällen beschäftigten. Etwas Zwingendes sprang jedoch nicht heraus.
Nachdem sich unsere Jungs an das abermals nicht gerade an Wembley erinnernde Geläuf gewöhnt hatten und auch über die Zweikämpfe und gute Laufarbeit ins Spiel gefunden hatten, ereignete sich möglicherweise die spielentscheidende Szene. Nico Cochanski luchste einem Iltener Spieler den Ball ab und lief frei auf das Tor, kreuzte gekonnt den Laufweg eines Gegenspielers und wurde zu Fall gebracht. Und das vom letzten Mann. Wer nun auf einen Pfiff und eine folgende Rote Karte wartete, musste sich eines Besseren belehren lassen. Der Schiedsrichter wollte das Spiel nicht regelkonform beeinflussen. Dies spielte sich in der 10. Min. ab. Wie sich das Spiel mit 80 Min. Überzahl für die Bemeroder Jungs entwickelt hätte, kann man schwer sagen, zumindest wäre es sicher kein Nachteil gewesen. Aber "wäre, wäre Fahrradkette", wie schon ein weiser Fußballprophet wusste.
Das gesamte Spiel war nun geprägt von beidseitiger engagierter Zweikampfführung und lang geschlagenen Bällen in die vorderste Front. Von Spielaufbau oder längerem Ballbesitz war auf beiden Seiten nichts zu sehen. So kam es zu nicht vielen nennenswerten Torszenen, lediglich eine Bogenlampe von Ilten auf die Latte und noch 2-3 gefährliche Aktionen über die unermüdlich ackernden Nico Cochanski und Armin Ziegenbein, die aber nicht konsequent genug zu Ende gespielt wurden. Zu erwähnen sei noch die starke Leistung besonders in der 1. Halbzeit von unserem Teilzeit-Capitán Pablos Villarroel in ungewohnter Position als 6er. Läuferisch aber vor allem auch mit einigen tollen Pässen sehr präsent.
Nach der Halbzeitpause kam Bemerode diesmal als wacheres Team aus der Kabine und war sofort wieder voll im Spiel, abermals hatte man 2-3 gute Aktionen vor dem 16er der Iltener, jedoch kam der letzte Pass oder der Abschluss zu spät oder ungenau. Danach spielte sich dasselbe ab, wie in der 1. Halbzeit, wobei jetzt die Iltener etwas die Kontrolle übernahmen und unsere Jungs nicht mehr allzu oft gefährlich nach vorne kommen konnten, da keine Bälle mehr fest gemacht wurden und auch zu langsam nachgerückt wurde. Lediglich einige Standards sorgten noch für den Hauch von Gefahr, aber auch Ilten hatte keine nennenswerten Torchancen. Doch dann kam die 78. Min., in der unsere Hintermannschaft gleich merhmals hintereinander zu fahrlässig agierte und durch eben einen dieser langen Bälle überspielt wurde, der Iltener Torjäger dann das Laufduell gewann und gekonnt vom Strafraumeck ins untere linke Eck abschloss. Arne hatte keine Chance. Unsere Jungs warfen nun alles nach vorne, doch leider sprang nichts Zählbares mehr heraus.
So wie das Spiel gelaufen ist, wäre zumindest ein Punktgewinn mehr als verdient gewesen. Doch man sollte weiter nach vorne schauen und sich nicht ärgern. Man hat über Wochen super Leistungen gebracht und Sonntag wartet schon der nächste Gegner, Preußen Hameln um 15:15 auf eigener Anlage auf uns.
Also weiter geht´s. Wir freuen uns schon über Eure zahlreiche Unterstützung.
Eure Erste.
Nach dem deutlichen 0:5 Auswärtssieg aus dem Hinspiel wurde das Team bereits in der Trainingswoche auf ein deutlich engeres Spiel vorbereitet.
Während der ersten Halbzeit konnten die 'Bemeroder Jungs' nicht wie gewohnt durch Ballbesitzspiel Druck auf den Gegner ausüben, sondern mussten durch frühes Zustellen der Gäste häufiger den Ball lang spielen. Auf diese Weise bekam man kaum Sicherheit ins eigene Spiel. Dennoch ergaben sich einige Torgelegenheiten nach hohen Balleroberungen der ersten Reihe. Diese konnten allerdings vorerst nicht genutzt werden. Erst quasi mit dem Pausenpfiff des Unparteiischen konnte Laurens Klaholz aus kurzer Distanz zur Führung einschieben. Vorausgegangen war eine schöne Flanke von Jonas Exeler, die Narek Ghazaryan stark kontrollierte und quer legte (44. Min.) .
Mit der Führung im Rücken erhielt das Spiel der Bemeroder in Durchgang zwei etwas mehr Sicherheit. Dies spiegelte sich dann auch im gesamten Spiel wieder, indem Kapitän 'Manni' Länger mit einem sehenswertem Schlenzer in den Winkel (56. Min.) und per Kopf nach Ecke (78. Min.) den Doppelpack schnürte. In der Schlussphase wurde die Hintermannschaft des TSV dann etwas nachlässiger und lud die Gäste zu Torgelegenheiten ein. Folgerichtig erzielten die Heesseler den 3:1 Anschlusstreffer.
Am Ende steht ein verdienter 3:1 Heimsieg gegen einen Gegner, der stärker aufspielt, als es die Tabelle aussagt.
Vielen Dank an Narek Ghazaryan (1. Herren) und Oskar Preuß (B-Jugend) für euren Einsatz!
Am kommenden Sonntag reist mit der U18 des TSV Havelse ein spielstarker Gegner nach Bemerode (zur gewohnten Heimspielzeit um 10:45).
Nach einem freien Wochenende steht auch die U18 des TSV vor richtungsweisenden Aufgaben: am Mittwoch in Hüpede um 19 Uhr und am Samstag um 12:00 zuhause gegen die Spielvereinigung Bolzum/Wehmingen geht es um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen.
Die Jungs freuen sich über jegliche Unterstützung!
Steffen Krumpholz nach seinem Tor zum 1:0
Sascha Falkenreck und Günter Distelrath
Die (unscharfe) evtl. spielentscheidende Szene...
(Symbolfoto)